Was ist eine Depression ?

 

Menschen die öfter als üblich niedergeschlagen oder unglücklich sind, sagen oft, sie seien „depressiv“. In der überwiegenden Zahl der Fälle bezeichen sie damit aber einen vollkommen gewöhnlichen Stimmungsumschwung, eventuell eine Reaktion auf traurige Erlebnisse, verständliche Abgeschlagenheit oder bedrückende Sorgen. Wir alle sind von Zeit zu Zeit niedergeschlagen, doch nur eine bedauernswerte Minderzahl leidet an einer depressiven Beeinträchtigung. Nicht jede so empfundene depressive Stimmung ist eine behandlungsbedürftige Depression. Dies veranschaulicht  das nachfolgende Beispiel.

Beispiel:

Frau B., 32 Jahre alt, stellt sich bei ihrem Arzt vor mit der Eigendiagnose  >>Depression<<.  Sie klagt über ihre melancholische Stimmung, ihre Verbindlichkeiten, Ärger wegen der Einmischungsversuche ihres Vaters, Trauer nach dem Tod ihrer geliebten Oma, Probleme mit ihrer Chefin an ihrer Arbeitsstelle und generelle Frustration durch ihre Lebenssituation. >>Ich bin permanent bedrückt  und mies gelaunt, denke nur noch negative Gedanken, schreie meine Kinder an und weiß nicht, wie ich diese vielen Probleme lösen soll.<<

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Das Gespräch mit der Patientin ergibt für den Arzt keine behandlungsbedürftige Depression oder eine andere Beeinträchtigung mit Krankheitswert, aber eine  ganze Reihe von Alltagsproblemen, die es zu lösen gilt. Der Arzt rät Frau B. zu unterschiedlichen Selbsthilfe-Übungen, um damit ihre Probleme und Schwierigkeiten überwinden zu können. Da Frau B. auch keine Hinweise für einen andere psychische Krankheit zeigt, versucht er ihr das ganz normale >>Auf und Ab des Lebens<< zu vermitteln, für das im allgemeinen eine Psychotherapie oder medikamentöse Behandlung  nicht nötig oder auch nicht angemessen ist. Der Arzt klärt sie außerdem darüber auf, das eventuell niederschwelligere Angebote wie ein Eltern- oder Kommunikationstraining, Meditation, Erziehungsberatung, Schuldnerberatung usw. die kommenden Maßnahmen wären, falls es ihr nicht glücken sollte sich selber zu helfen.

>>Nicht jede traurige Stimmung darf mit einer Depression gleichgesetzt werden. Gelegentliche Sorgen zählen  zum Alltag, sie gehen auch rasch wieder. Eine Unzufriedenheit wird nach Tagen durch neue Erfahrungen verdrängt. Die Zeit heilt alle Wunden. Beim Verlust oder Tod eines nahen, geliebten und geschätzten Menschen Traurigkeit oft tiefer liegend und länger andauernd, oft kann sie ein ganzes Jahr lang andauern.Man kann aber prognostizieren, dass sich die Stimmung immer wieder aufhellt. Diese} traurige Verstimmung, auch wenn sie momentan noch so tief sitzt, stellt keine Krankheit dar.<<

Unsere Stimmungen und  Gefühle wechseln und ändern sich ein gesamtes Leben lang zwischen angenehmen und unangenehmen Gefühlen wie Freude|, Begeisterung  und Traurigkeit, Energie und Abgeschlagenheit, Vertrauen, Zuversicht und Enttäuschung und Unzufriedenheit, Hoffnung, Optimismus und Hoffnungslosigkeit und Pessimismus, Ärger usw. Positive und negative Emotionen, positive Gefühle, gute Laune, freudige Erregung usw. sind verständliche Reaktionen auf alltägliche Ereignisse. Sie kommen und gehen auch wieder. Der Wechsel der Gefühle ist naturgegeben und hilft uns uns immer neu zu entfalten und weiter zu entwickeln.

Eine herkömmliche Niedergeschlagenheit vergeht immer binnen eines erträglichen Zeitraumes und stört die tägliche Rollenerfüllung nicht nachhaltig. Trotzdem ist es auch in diesen Phasen hilfreich, zu Selbsthilfemöglichkeiten zu greifen, um sich gedanklich zu festigen. Diese Stimmungstiefs vermögen auch hilfreich zu sein.

Eine behandlungsbedürftige Depression mit einem entsprechenden Krankheitsbild demgegenüber ist eine anerkannte psychische Krankheit. Sie beeinträchtigt die Alltagsbewältigung ab und zu so stark, dass die Erkrankten zu den einfachsten Arbeitshandlungen nicht länger in der Lage sind. Sie müssen sich regelrecht zwingenzur Arbeit zu gehen, Hausarbeiten zu erledigen oder mit ihren Kindern zu spielen. Sie empfinden sich energielos,leer, gelähmt oder ganz {einfach nur >>miserabel<<. Sie wachen oft sehr früh auf und kommen dann – wenn sie im Bett verbleiben und nicht gegensteuern – oft in einen belastenden Grübelkreislauf, der tagelang anhalten kann. Dies kann in gravierenden Fällen zu Selbstmordgedanken als die allerletzte Fluchtmöglichkeit aus der Last des Lebens führen.

Heute weiß man auch, dass es bei Depressionen häufig einerseits eine familiäre Disposition  geben kann und  andererseits eine Beeinträchtigung im Hirnstoffwechsel, besonders betrifft dies das Zusammenwirken von Serotin, Noradrenalin, Dopamin und Acetylcholin. Die Schlüsselneurotransmitter führen zu Defiziten bedeutender Proteine und anderer Substanzen in den Neuronen. >>Diese Defizite innerhalb der Neuronen vermögen Ihrer Gesundheit zu schädigen und damit  Depressionen zur Folge haben<<. Sowohl die Therapie mit antidepressiven Medikamenten (bei schwerwiegenden Depressionen auf jeden Fall} erforderlich) wie auch Psychotherapie scheinen sich auf die genannten Hirn-Stoffwechselstörungen positiv aus, bevorzugt in Kombination.

Auch die Einflussnahme von hormonellem Ungleichgewicht – besonders von Kortisol und Melatonin – werden diskutiert. Frauen in den Wechseljahren z.B. werden häufig} durch die Hormonumstellung depressiv. Hier kann eine Hormonsubstitution – nach fachärztlicher Untersuchung – nützlich sein. Dauerhafter Stress  kann auch Depressionen verursachen. Auch durch eine Unterfunktion der Schilddrüse kann eine Depression ausgelöst werdeen.

Bei allen Depressionen mit Krankheitswert kann die Verknüpfung von Psychotherapie und einer  raschen fachpsychiatrischen und medikantösen Behandlung unterstützend wirken.  Es gibt zunehmend Hinweise, dass biomedizinische (u.a. auch medikamentöse) und psychologische Therapien die selben guten Änderungen im Gehirn erzeugen. Wissenschaftler haben u.a. herausgefunden dass Menschen mit einer kognitiven oder einer medikamentösen Behandlung  die selben Änderungen zeigten.

Auf jeden Fall ist es richtig wenn Sie sich mit Ihren Gefühlen  und um deren Auslösern beschäftigen. Egal warum Sie gerade verstimmt, traurig, niedergeschlagen oder depressiv fühlen. Das kann Inen helfen sich mit Ihren Gefühlen zu beschäftigen. Wenn Sie in der Lage sind, Ihre Gefühle zu benennen, dann wewrden Sie auch leichter Lösungen finden

 

Ein Gedanke zu „Was ist eine Depression ?“

  1. Denn nur, wer den Mut hat, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und seine Prioritaten nach eigener Uberzeugung zu setzen, kann uneingeschrankt uber seine Ressourcen verfugen. Und Selbstbestimmung ist der entscheidende Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg und das Mittel gegen Stress schlechthin.

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