Sind Sie oft antriebslos und / oder niedergeschlagen?

Dahinter  könnte eine Krankheit mit der Bezeichnung „Dysthymia“ stecken

Sie sind bereits seit geraumer Zeit innerlich unruhig, traurig, antriebslos? Es könnte bei Ihnen eine chronisch depressive Verstimmung mit dem Namen Dysthymia vorliegen.

Was bedeutet das für Sie und wie unterscheidet man die Dysthymia von einer Depression?

Martin B. leidet seit Jahren unter einer tiefen Traurigkeit. Wahrscheinlich dauert diese Episode bereits viel länger an, aber Martin hat eigentlich nie so richtig bemerkt. Dann, eines Tages bei seiner Arbeit, da konnte er sich einfach nicht konzentrieren Herbst 2010 gab es einen Tag bei der Arbeit, da konnte er sich nicht konzentrieren. Ihn überfiel schlagartig eine innere Unruhe und tiefe Traurigkeit. Alles recht nebulös und schwer greifbar“, beschreibt Martin seine Gefühle von damals. Sein Hausarzt schrieb ihn krank. denn mit dem Krankheitsbild konnte er so recht nichts anfangen. Es  dauerte sehr lange bis er herausgefunden hatte unter welcher Krankheit sein Patient litt. Am Schluss lautete die Diagnose: Dysthymia.


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Wie du es schaffst, deinen Alltag nachhaltig zu entstressen und deine persönliche Entspannung zu finden.

Wenn du das folgende Szenario kennst, ist der Kurs genau das Richtige für dich:

Wenig Freizeit

Du bist den ganzen Tag mit Arbeit beschäftigt, hast kaum eine freie Minute für dich und wenn, dann weißt du nichts damit anzufangen, weil dir entweder noch lauter Dinge im Kopf herumschwirren oder dir nicht einfällt, was du Sinnvolles tun könntest. Einfach, weil du vergessen hast, wie sich Freizeit anfühlt.

Alle wollen was von dir
Manchmal hast du das Gefühl, dass alle an dir herumzerren, der Chef bei der Arbeit, dein Partner und die Kinder zu Hause, womöglich auch noch Freunde und Bekannte, die etwas von dir wollen. Und du bist es so sehr gewöhnt, die Bedürfnisse der anderen über deine zu stellen, dass du fast schon automatisch auf all diese Wünsche von außen eingehst und deine eigenen Bedürfnisse zurückstellstDu kommst nicht zur Ruhe
In den kurzen Pausen, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, denkst du über die Einkaufsliste oder deine To-do-Liste nach. Und wenn du dann spätabends im Bett liegst, kommst du oft nicht richtig „runter“ und weißt nicht, wie du dich entspannen sollst. Besonders, wenn neben dir womöglich auch noch ein krankes Kind liegt und schnauft.

Du wünschst dir eine Lösung
Du wünschst dir sehnlichst, zur Ruhe zu kommen, auch wenn sich die äußeren Umstände wahrscheinlich nicht von heute auf morgen komplett ändern lassen. Du möchtest wieder mehr an dich denken und auf deine Bedürfnisse hören, dich mehr entspannen und zwischendurch mal durchatmen, aber du hast keine Ahnung, wie du das anstellen sollst?

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Dysthymia: chronisch depressive Verstimmung

„Bei dem Krankheitsbild von Dysthymia handelt es sich um eine chronische depressive Verstimmung“, erläutert Prof. Arno Deister, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Manchmal bezeichnet man die Erkrankung auch als neurotische Depression oder persistierende depressive Störung. Es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, wie viele Menschen davon betroffen sind, aber laut Prof. Deister treten bei etwa 15 bis 20 Prozent der Deutschen im Laufe ihres Lebens eine depressive Symptomatik auf. Dabei entfällt etwa ein Fünftel der Erkrankungen auf die Dysthymia. Meist beginnt sie im jungen Erwachsenenalter.

Mögliche Ursachen der Dysthymie

Hinter der Dysthymie könnten die sogenannten entwicklungshemmenden Bedingungen stecken. Psychologen verstehen unter diesen entwicklungshemmenden Bedingungen beispielsweise den Verlust von Vater oder Mutter durch Tod, in der Familie vorliegende Suchterkrankungen oder etwa auch Mobbing in der Schule, erklärt Dieter Schoepf. Er leitet das Kompetenzzentrum für die spezifische Psychotherapie der länger dauernden Depression (CBASP) am Universitätsklinikum Bonn.

Symptome einer Dysthymia

Es treten die gleichen Symptome wie einer Depression auf, aber in leichterer Form. Man kann bei Erkrankten folgende Anzeichen feststellen:

 

* chronische Traurigkeit

* Antriebslosigkeit

* geringe Leistungsfähigkeit

* Ängstlichkeit und Hilflosigkeit

* sehr viel oder sehr wenig Appetit

* Schlafprobleme

* Erschöpfung

Diagnose der Dysthymia

Wei fast bei jeder Krankheit steigen auch bei der Dythymia die Heilungschancen je früher die Erkrankung erkannt wird. Je früher die Therapie einsetzt, desto größer ist der Schutz vor anderen körperlichen Beschwerden wie etwa Verspannungen. Da die Dyshymia einen schleichenden Verlauf nimmt, ist eine frühe Diagnose sehr schwer. Weiterhin treten die Symptome in wesentlich abgeschwächter als bei einer Depression auf.

Dystymia: Welche Therapien können helfen?

In Deutschland gibt es eine noch recht junge Behandlungsform. Diese ist verhaltenstherapeutisch orientiert und nennt sich CBASP-Verfahren. Dabei steht die persönliche Beziehung zwischen Patienten mit dem Therapeuten im Vordergrund: Dem Erkrankten ist oft nicht bekannt, welche Konsequenzen sein Handeln hat – so zum Beispiel wie er auf andere Menschen wirkt, wenn er im Gespräch ständig wegschaut. Darauf weist der Therapeut den Patienten immer wieder hin. Der  Patient erkennt schließlich, warum ihm andere manchmal ablehnend gegenüberstehen. Er kann so lernen, dass er durch eine Änderung seines Verhaltens positive Effekte erzielen kann.

Martin B ist schon lange wieder ins Berufsleben integriert und hat zwischenzeitlich in Absprache mit seinem Arzt seine Medikamente abgesetzt. Endlich, nach vielen Jahren der Erkrankung muss er keine Tabletten mehr einnehmen und fühlt sich bestens. Der Weg den er gegangen ist war alles andere als einfach. Aber schließlich hat es sich gelohnt. Aber dennoch sieht er sich nicht als geheilt. Er fühlt sich ganz O.K. und hat akut keine Beschwerden. Dennoch betrachtet er sich noch nicht als geheilt.

 

So entspannen Sie richtig

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