Prostatakrebs – Nur keine Panik –

Die Diagnose Prostatakrebs ist ohne Zweifel ein Schock! Doch bei Prostatakrebs sind die Heilungschancen sehr gut. Oft ist sogar abwarten die bessere Möglichkeit.
Prostata ( Vorsteherdrüse ) – für viele Männer ist das nur ein Problemen. Sie entgegennehmen das kastaniengrosse Drüsenorgan, das unter ihrer Blase die Urethra ( Harnröhre ) umgibt, erst wahr, wenn der Arzt Prägnantes gefunden hat. Nicht immer steckt nur eine gutartige Vergrößerung dahinter. Etwa 70.000 Männer in Deutschland bekommen erhalten zurzeit jedes Jahr diese Diagnose: Prostatakrebs.
Diese schockierende Nachricht trifft etwa dreifach so viel Patienten wie noch vor 30 Jahren. Der Hauptfaktor: Dank einer optimierten Früherkennung wird Prostatakrebs inzwischen öfter entdeckt. In 80 Prozent der Fälle ist die Erkrankung dann noch in einem Stadium, in dem der Tumor aufs Organ begrenzt und die Möglichkeit auf Heilung sehr gut ist. An und für sich genau, was die Krebsfrüherkennung will. Doch die Prostata erweist sich ebenfalls als Problem-Organ. Es besteht das Risiko der Übertherapie. Wird der Krebs früh gefunden, heißt eine der Hauptfragen: operieren, bestrahlen – oder abwarten und überwachen lassen? Was im einzelnen Fall die ideale Methode ist, können selbst Fachleute nicht ohne Zweifel sagen.
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Das Große Meditationskompendium

Meditation

Dr. Erik Neitzel, Meditations-Coach und Autor, adressiert im Großen Meditations-kompendium das von sehr vielen Blog-Besuchern und Meditations-Kurs-Teilnehmern nachgefragte Thema der transformativen Meditation.

Meditation ist ein Werkzeug um innere Distanz – Transzendenz – gegenüber dem einfachen Selbst zu gewinnen. Einerseits lernen wir, sehr schnell den Zustand eines sprudelnden Glücksgefühls einzunehmen. Andererseits leiten wir einen umfassenden Transformationsvorgang in uns ein. Wir lernen, nach und nach die Verbindung zwischen unserem Einfachen Selbst und unserem Höheren Selbst zu intensivieren.

Im Großen Meditationskompendium wird der Teilnehmer umfassend über die Grundlagen der Meditation aufgeklärt, er erhält eine Grundlagen-Ausbildung zur ganzheitlichen Vorbereitung auf seine Übungen und lernt schließlich eine Vielzahl von detailliert erläuterten Meditationen für den Einstieg, für die Bewusstseinsentwicklung und schließlich für die Einleitung der eigenen Transformation kennen. Drei kostenfreie Bonus-Module runden den Kurs ab.

Unter ganzheitlicher Vorbereitung ist zu verstehen, dass nicht nur die eigentlichen Meditationen ausführlich beschrieben werden, sondern auch:

  • Inhalte zur Vorbereitung der Umgebung (Tagesablauf, Kleidung, Räumlichkeiten, Energien)
  • Inhalte zur Vorbereitung des Körpers (Atmung, Ernährung, Trinkwasseraufbereitung, Schutz vor Übersäuerung)
  • Inhalte zur Vorbereitung des Geistes (Fokussierungsübungen, Konzentrationsübungen, Übungen zur Auflösung von Altasten)

… enthalten sind.

Das Kompendium verschafft danach Zugang zu detaillierten Beschreibungen zu verschiedensten Formen und Zwecken von Meditationen, in denen auf folgende Punkte eingegangen wird:

  • Name der Meditation mit Kurzbeschreibung
  • Wofür hilft’s? (Zweck der Meditation)
  • Wann nicht? (Kontraindikation)
  • Was brauchst Du? (Voraussetzungen)
  • Wie machst Du’s richtig? (Detail-Anleitung)
  • Wirkung? (Effekte wenn richtig ausgeführt)
  • Wie oft, wann und wo am besten ausgeführt?
  • Häufige Fehler (Auf Basis von Erfahrungen aus geleiteten Meditationskursen)

Es sind mehrere Meditationen für verschiedene Ziele enthalten. Dabei wurde jede Zusammenstellung für diese konkreten Ziele ausgewählt, optimiert und transparent zugeordnet.

Zusätzlich erhält man Zugang zu folgenden Bonus-Materialien:

  • Bonus #1: Heilungsmeditationen für körperliche und seelische Selbst-Heilung
  • Bonus #2: Finger-Übungen (Mudras, aktuell sieben Stück)
  • Bonus #3: Hilfsmittel-Checkliste über sämtliche Module

Alle künftigen Inhalte sind dem Teilnehmer in Form kostenloser Updates später jederzeit zugänglich.

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Wieviel Therapie ist nötig ?

Die Gefahr der Übertherapie ist das Resultat einer für die Patienten an und für sich erfreulichen Tatsache: Prostatakrebs wächst überwiegend eher langsam. Oft dauert es über ein Jahrzehnt, bis Beschwerden entstehen. In höherem Alter tritt Krebs an der Vorsteherdrüse darüber hinaus absolut oft auf. “ Man kann fast sagen: Ein Mann muss nur alt genug sein, damit in der Prostata ein Tumor wächst „, erklärt Dr. Gencay Hatiboglu von der Urologischen Klinik der Universität Heidelberg. Analysiert man  beispielsweise etwa Männer zwischen 70 und 79 Jahren, die an einer ähnlichen Ursache gestorben sind, hat etwa die Hälfte ein unerkanntes Prostatakarzinom, das ihnen nie Schwierigkeiten bereitete. Eine Behandlung hätte für sie nur unnötiges Leid bedeutet. Das bedeutet aber nicht, dass  immer harmlos abläuft.In Deutschland sterben jedes Jahr über 13.000 Männer daran. Doch woher weiß man, ob ein Tumor lebensgefährlich ist oder eher harmlos ?
“ Die Medizin hat dazu heute beständige Methoden „, sagt Dr. Hatiboglu. Um zu einzuschätzen, wie aggressiv der Tumor ist, analysiert man den Grad der Entartung. Hinzu kommen das Entwicklungsstadium, der Anteil der Tumorzellen in den Biopsien. eine MRT-Aufnahme sowie der PSA-Wert. Der Test misst im Blut ein Eiweiß, das die Prostatazellen auch beim Krebs verstärkt abgeben: das prostataspezifische Antigen ( PSA ).

Welche Methode ist die beste ?

Auch wenn die Diagnose Angst macht, heißt eine beachtenswerte Nachricht an betroffene Männer: Keine Panik! Bei Prostatakrebs im Frühstadium ist der Reflexreaktion “ Immer auf Anhieb rausschneiden !“ verkehrt. Selbst bei Hochrisiko-Tumoren bleiben meist ein paar Wochen Zeit, um ausführlich nachzudenken und um möglicherweise die Auffassung eines zweiten Fachmannes einzuholen.
Die Weiterempfehlungen der Ärzte können sehr wohl verschieden ausfallen. Zunächst bei Tumoren mit niedrigem Risiko findet man verschiedenste Therapie-Methoden. “ Was die beste ist, wurde noch nie ein für alle Mal} geklärt“, sagt Dr. Hatiboglu. Zur Wahl stehen: die gesamte Entfernung der Prostata, eine Behandlung von außen mit Röntgenstrahlen, eine Behandlung von innen anhand radioaktiver Jodstiftchen sowie Abwarten, gekoppelt mit kontinuierlicher Kontrolle. “ Was im einzelnen Fall das Ideale} ist, entscheidet sich im ausführlichen Dialog unter Arzt und Patient „, sagt Dr. Hatiboglu. Gut beraten sei ein Betroffener aus diesem Grund an einem zertifizierten Zentrum, das alle üblichen Methoden offeriert – und daher nicht allein in eine Richtung berät.

Wann sollte operiert werden ?

Bei physisch fitten Patienten raten Ärzte auch die Entfernung der Prostata inklusive der Samenblasen, die sogenannte Prostatektomie. Studien zeigten, dass diese Patienten am meisten davon profitieren. Auch beI etwas aggressiverem Krebs greifen Ärzte eher zum Slalpell. Bei sehr aggressiven oder lokal fortgeschrittenen Tumoren werden diverse Methoden kombiniert. Um das eher kleine Organ zu beseitigen, ist dann ein gehobener Eingriff nötig. Denn auf der Oberfläche der Prostata verlaufen Nerven, die für dieManneskraft und Kontinenz ausschlaggebend sind.
Wenn er möglich ist, erhalten Chirurgen heute diese Nerven, damit der Patient  potent bleibt. Wird der Eingriff von guten Operateuren vorgenommen, ist die Kontinenz größtenteils auch erhalten. Etwa jeder fünfte Patient kann auf Anhieb nach dem Eingriff das Wasser halten, vielen anderen glückt dies nach ein paar Wochen Training. Doch für die sehr wenigen Kranken mit anhaltender Inkontinenz gibt es rasch Hilfe.
Um die Prostata herauszunehmen, operieren die Chirurgen heute teils mit Schlüssellochtechnik ( Laparoskopie ). Der Chirurg führt die Tools über eher kleine Formschnitte ein. Die Patienten sind schon unmittelbar nach der OP so gut wie schmerzfrei. Durch kleine Formschnitte schafft das auch ein Operationsroboter, der jedoch nicht eigenständig operiert. Der Chirurg sitzt an einer Konsole, die die Bewegungen der Finger auf die OP-Instrumente überträgt.
Eine zusätzliche hochwirksame Waffe gegen Prostatakrebs ist die moderne Strahlentherapie. Nach aktuellem Kenntnisstand kann sie Krebs genauso gut  kurieren wie ein chirurgischer Eingriff. Trotzdem wird öfter operiert.

Warum wird fast nie bestrahlt ?

“ Die Bestrahlung ist als Methode ohne Zweifel unterrepräsentiert „, sagt Professor Jürgen Dunst, Direktor der Klinik für Strahlentherapie der Universität Kiel und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie Das hat auch geschichtliche Gründe. Noch vor 15 Jahren war die OP klar erfolgversprechender.
“ Seitdem hat sich aber viel getan „, sagt Prof.Dunst. So kann man die Standard-Therapie mit Röntgenstrahlen heute dreidimensional planen, der Patient wird aus zahlreichen diversen Richtungen bestrahlt. Im gesunden Gewebe ist die Dosis klein, im Tumor addiert sie sich. Jedoch gilt es so ebenfalls, Harnröhre und Enddarm zu schonen. “ Die Strahlentherapie ist auch nicht risikolos „ räumt Prof. Dunst ein. Sie ist aber zur Kontinenz und Potenz weniger  schädlich als eine OP. Allerdings kann es zu Darmentzündungen kommen. Um das zu vermeiden wird ein spezielles Gel gespritzt Dies erweitert den Abstand zwischen Darm und Prostata. Die Strahlendosis im Darm reduziert sich – und als Folge daraus auch die Nebenwirkungen.
Oft geschieht der Angriff der Strahlen von innen. Bei der sogenannten Brachytherapie, die überwiegend bei Krebs mit niedrigem Risiko vorgenommen wird, platzieren die Ärzte radioaktiv strahlende Jodstifte ( Seeds ) in die Prostata ein. Sie bleiben im Körper und geben ihre Strahlung allmählig über ein Jahr gänzlich ab.
Neben diesem althergebrachten Verfahren werden heute fallweise Teilchenstrahlen eingesetzt. Stark beworben wird etwa die Behandlung mit Protonen, positv geladenen Elementarteilchen.          “ Zurzeit kommt sie aber nur in ein paar Einzelfällenin Frage „, sagt Prof. Dunst.

Wann ist abwarten eine Möglichkeit ?

Die vierte Methode, zu der die Ärzte aber nur bei Tumoren mit niedrigem Risiko, heißt: Abwarten, gekoppelt mit periodischen Kontrollen. Für die aktive Überwachung wird der Patient erst therapiert, wenn die Erkrankung fortschreitet. Die Heilungschancen sind dann noch immer gut. Der Vorteil: Einigen Männern bleibt die Behandlungin Gänze erspart, da der Tumor kaum wächst.
Das Problem der Übertherapie kann bis heute auch nur die neue Entwicklung zum Abwarten nicht völlig. verhindern. Krebs haben und nichts tun, das ist für viele nur schwer akzeptabel. Auch wenn der Tumor nicht aggressiver wird, kann man die Patienten eher therapieren. Sie haben die dauerhaften Kontrollen satt oder Angst, dass der Krebs doch bösartiger ist als angenommen. Dr. Hatiboglu sieht im Überwachen aber eine wichtige Säule moderner Krebstherapie: “ Dass man bei Prostatatumoren öfter nicht therapier}, muss wohl erst in den Köpfen ankommen.“ Nötig sind dazu ohne Zweifel noch viel Überzeugungsarbeit sowie eine genauere Diagnostik. Denn je besser man den Feind kennt, desto einfacher fällt die Wahl der richtigen Waffen.

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