Positive und gesunde Lebensbasis schaffen

Als ersten Schritt möchte ich Ihnen und allen Menschen, die sich um ihre Stimmung Sorge machen, empfehlen, zunächst für eine gesunde Lebensbasis zu sorgen. Dies ist der erste Schritt, um wieder auf die positive Seite des Lebens zu gelangen.

Besonders in depressiven Phasen erfordern die Grundbedürfnisse Ernährung, Bewegung und Sport sowie Schlaf und Entspannung besondere Bedeutung. Es ist dadurch möglich Kontrolle über das eigene Wohlbefinden zu erlangen. In meinen Beiträgen werden Sie hierfür zahlreiche Anregungen finden. Hier einige Einstiegstipps zu den genannten Bereichen:

Achten Sie auf gesunde Ernährung

Sie benötigen ausreichend Vitamine und Mineralstoffe. Es ist gut belegt, dass sich der Verzehr von Fisch , ballaststoffreicher und kohlehydratreicher Kost (Kartoffeln, Nudeln, Brot, Müsli), ausreichend Obst und Gemüse positiv auf Ihre Gesundheit auswirken.

Durch einseitige Ernährung und Krankheiten nkann es zu einer geringen Aufnahme dieser Stoffe kommen.. Eiweißdiäten können depressive Stimmungen auslösen. Dies kann sich dann ungünstig auf den Hirnstoffwechsel, die Konzentration und die Stimmungslage auswirken. Meiden Sie nach 17 Uhr koffeinhaltige Getränke und nehmen Sie nur wenig oder keinen Alkohol oder andere Genussmittel zu sich.

Machen Sie regelmäßig Sport

 Bewegen Sie sich möglichst viel und machen Sie Sport. Ihr Puls sollte dabei für mindestens 5 Minuten zwischen 120 und 140 liegen. Sport wirkt antidepressiv, stabilisiert den Kreislauf und vermindert das Krankheitsrisiko. Sport hat eine positive Wirkung auf die Stimmung, stärkt das Selbstwertgefühl und das Wohlbefinden. Sie werden in meinen Beiträgen hierfür noch zahlreiche Anregungen finden.

Entwickeln Sie gesunde Schlafgewohnheiten

Achten Sie auf ausreichenden Schlaf, aber begrenzen Sie Ihre Schlafgewohnheiten auf etwa 8 Stunden, bezogen auf den gesamten Tag. Achten Sie auf ein kühles und sauersoffreiches Klima im Schlafzimmer. Gewöhnen Sie sich feste Zeiten an, die Sie möglichst auch am Wochenende einhalten (z.B. von 23 Uhr bis 7 Uhr, ohne Nickerchen tagsüber – in diesem Fall würden sich die Schlafzeiten in der Nacht verkürzen). Schlafbegrenzung erhöht die Schlaftiefe und den Erholungswert des Schlafes.

Halten Sie Balance zwischen Stress und Entspannung

Erkennen Sie rechtzeitig Ihre persönlichen Stressoren und versuchen Sie , Positives dagegenzuhalten. Da Stress krank und depressiv machen kann, ist es wichtig, sich seine Stressoren bewusst zu machen.

Typische Stressoren sind:

  • Tod eines Familienmitgliedes
  • Tod eines engen Freundes
  • Scheidung der Eltern
  • Größere eigene Verletzung oder Krankheit
  • Verlust des Arbeitsplatzes
  • Tiefgreifendes Verwürfnis mit einem Freund
  • Ärger mit den Eltern
  • Veränderung der Lebensbedingungen
  • Veränderung der Schlafgewohnheiten
  • Veränderung der sozialen Gewohnheiten
  • Dauernder Ärger mit dem Auto
  • Kleinere Verkehrverstöße
  • Ärger in der Arbeit
  • Beruflicher Wechsel
  • Dauerlärm
  • Finanzielle Sorgen
  • Geburt
  • Geschäftliche Umstrukturierung
  • Häufige, auch urlaubsbedingte Ortswechsel
  • Keine Pausen
  • Konflikte mit Nachbarn´oder Bekannten
  • Lange Autofahrten
  • Mangelnde Rückzugsmöglichkeiten
  • Partnerschaftsprobleme
  • Prüfungen
  • Ruhestand
  • Schwangerschaft
  • Ständiges „sich Sorgen machen“
  • Trennung vom Partner
  • Überstunden
  • Umzug
  • Zeitdruck

Berücksichtigen Sie bei Ihren Belastungen auch, inwieweit Sie , wie viele Menschen, sich dem gesellschaftlichen Druck unterwerfen, immer schneller, fehlerfreier und perfekter, alles unter einen Hut bringen wollen und sich damit selbst erschöpfen.

Alain Ehrenberg hat in einer Vielzahl von Büchern über gerade das Thema Stressoren geschrieben.  Klicken Sie auf den nachfolgenden Link und sehen Sie selbst !!

Das erschöpfte selbst

Die meisten Belastungen und Stressoren sind jedoch nur vorübergehend, die Bewertung individuell unterschiedlich. Allerdings addieren sich zu den vorgenannten Stressoren noch mögliche

Alltagsprobleme

Vielleich haben Sie Ihren Schlüssel verlegt, etwas verloren, ein schwieriges Telefonat geführt, einen Wunsch nicht geäußert, oder es haben Ihnen Zahnschmerzen, eine Fahrradpanne oder eine kritische Äußerung die Laune verdorben.

Dauerhafte Belastungen können krank machen

Meistens werden die Stressoren durch positive, erfreuliche Erlebnisse neutralisiert. Hält sich jedoch Positives und Negatives nicht langfristig die Waage, so können chronische Stressoren und zusätzlich dauerhafte Alltagsbelastungen körperlich und seelisch krank machen. Wenn Ihr Stresswert zu hoch ist, kann die Dauerausschüttung von Stresshormonen zu einen chronischen Erschöpfungszustand führen.

Positiver Stress – Eustress

Die positive Psychologie ist eine relativ neue wichtige Richtung in der Wissenschaft.Ihr Ziel ist es, Menschen zu helfen, ein erfülltes Leben zu führen.Sie beschäftigt sich deshalb auch mit den positiven Seiten von negativem Stress  auch Distress genannt) sowie dem sogenannten Eustress (z.B. einen Wettkampf zu gewinnen).

Auch die Bewältigung einer Depression bringt viele positive Erfahrungen mit sich.

 

 

 

 

 

 

 

 

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