Mehr Leistung, weniger Beitrag

Wer mit der Krankenkasse zufrieden ist, muss nicht wegen geringfügiger Differenzen im Beitragssatz wechseln.

Seit Beginn diesen Jahres sank zum einen für jeden der Beiträge zur Krankenversicherung zahlt; zur gleichen Zeit erheben die Kassen abermals Zusatz-Beiträge. Also wechseln? Halt, sagen Fachleute, jetzt müsse umso mehr eine gute Ausgewogenheit zwischen Leistungen und Beiträgen gefunden werden. Wie Sie verfahren müssen, zeigt Ihnen mein folgender Beitrag.


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Eine gute gesetzliche Krankenversicherung erkennt man zum einen an der Leistungsfähigkeit – und andererseits auch am Preis. Für Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zeichnet besonders die Ausgewogenheit unter beidem die ideale Kasse aus. “ Was nützt mir der bessere Preis, wenn ich die Krankenversicherung für Nachfragen schlecht erreiche „, so der CDU-Politiker. Vergleichbar wie Gröhe geht es zur Zeit wohl fast allen 70 Millionen Menschen, die in unserem Land gesetzlich krankenversichert sind. Auf der einen Seite ist seit dem 2016 der generelle Beitragssatz von 15,5 auf 14,6 Prozent verringert worden, damit beispielsweise selbst ein Durchschnittsrentner knapp 100 EURO im Jahr sparen kann, wenn zu einer günstigeren gesetzlichen Krankenkasse gewechselt wäre. Auf der anderen Seite erheben fast alle der 124 zugelassenen Krankenkassen abermals Zusatz-Beiträge ( bis 1,3 Prozentpunkte ), damit ist die eigentliche Einsparung bei zahlreichen Kassen ausgesprochen klein. Und zur gleichen Zeit bauen fast alle Krankenkassen ihre weiteren, freiwilligen Leistungen aus, damit ein möglicherweise höherer Zusatz-Beitrag durch größere Zuschüsse für bestimmte Therapien oder die gesamte Übernahme bestimmter Leistungen mehr als ausgeglichen wird. Wie also das Preis-Leistungs-Verhältnis der eigenen Kasse einschätzen?

Zufriedenheit ist wichtig

Hermann Gröhe, der Gesundheitsminister, erklärt das Dillema so:     “ Letzten Endes sollte sich jeder fragen, bevor man wechselt: Wie zufrieden bin ich an und für sich mit meiner Krankenversicherung?“

Beim Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung ( GKV ) sieht man dies ähnlich: “ Wir raten,  nicht alleine auf die Höhe  des Zusatzbeitrags zu schauen, stattdessen die zum Teil in einem bestimmten Ausmaß stellenweise sehr unterschiedlichen Leistungen im Blick zu behalten „, sagt der Sprecher des Verbands Florian Lanz.

Und der Präsident des Bundesversicherungsamts Maximilian Gaßner warnt vor voreiligem Wechseln: Viele Krankenversicherungen möchten im Laufe des Jahres sowieso  höhere Zusatz-Beiträge von allen erheben. Dass beim vergleichen der Leistungen einer Krankenversicherung ein sehr genauer Blick auf Einzelheiten nötig ist, belegt die Zahl: 95% der Leistungen der Kassen  sind deckungsgleich, weil diese gesetzlich im Leistungskatalog exakt vorgeschrieben sind. Daraus ergibt sich: Sonder-Leistungen der Krankenversicherungen sind nur im engen Kontext möglich. Und doch ergeben sich dabei große Differenzen. Wesentlich bei allen Sonderleistungen ist, dass es sich um freiwillige Leistungen der Krankenversicherung dreht. Das bedeutet: Diese können jederzeit von der Kasse zurückgenommen werden; und ein Anrecht besteht jeweilig nur im einzelnen Kalenderjahr. Und das bedeutet wiederum: Sonder-Leistungen stellen immer nur eine Momentaufnahme.

Mehr Leistungen

Sonder-Leistungen findet man entweder als allgemeines Produktangebot an alle Mitglieder der jeweiligen Krankenversicherung – oder aber aus Kulanzgründen für bestimmte Mitglieder, oft sind dies langjährige Mitglieder. Aus diesem Grund raten Verbraucherschützer auch, immer mit der eigenen Krankenversicherung sprechen, wenn man einen bestimmten Gesundheitswunsch hat – egal ob es sich um eine Übernahme der Gebühr für einen Sportkurs dreht, eine Zulage zu nützlichen Sonder-Leistungen beim Arzt wie z.B. dieReinigung der Zähne oder andere Extras, wie z.B. bessere Brillengläser.

Im Zweifelsfall machen die Geschäftsstellen eher ein individuelles Angebot, als dass ein Mitglied in Gänze verloren geht.

Aus diesem Grund vor einem Wechsel: das Gespräch mit der bisherigen Kasse suchen. Denn auch das belegen Studien: Viele würden eine bessere Leistung bekommen, wenn sie alle Wege ausnutzen würden. Interessant sind dabei an erster Stelle zwei Offerten, die fast alle Krankenversicherungen bieten:

Bonus-Programme. Hier zahlen auch die gesetzlichen Krankenversicherungen geldlichen Bonus, wenn definierte Dinge erfüllt werden, die der Gesundheit förderlich sind, z.B. sich zu einem Sportkurs einschreiben oder mit dem rauchen aufhören. Die Bandbreite reicht von zehn EURO je Einzelheit} bis hin zu mehreren Hundert EURO jährlich.

Einige Krankenversicherungen offerieren statt der geldlichen Prämie auch Sachpreise für Teilnehmer an, z.B. Wahl-Tarifen. Auch dies offerieren das Gros der Kassen an. Gewährt werden entweder Rückerstattungen von Beiträgen, wenn man definierte Kriterien erfüllt ( z.B. Vorsorge-Untersuchungen, Hausarzt-Modell ), oder aber man bekommt besondere Leistungen ( von der Übernahme von Hömöopathie, bestimmte Impfungen bis hin zu häuslicher Krankenpflege ). In beiden Fällen bekommen Krankenversicherte aber besondere Leistungen im Vergleich zu den gewöhnlichen Versicherungsnehmern der selben Krankenversicherung. Die Universität Duisburg-Essen hat in einer Untersuchung ermittelt, dass jeder gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland leicht ein paar Hundert EURO anErstattung bekommen kann, wenn man alle Offerten, die die eigene Krankenversicherung bietet, optimal nutzt. Und das sei merklich mehr wert als die Reduktion des Beitrags zum Jahresbeginn.

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