Ich bin nicht allein – eine Information zu einer weitverbreiteten Krankheit

Glauben Sie mir, mit Ihrer depressiven Stimmung sind Sie in unserer Gesellschaft nicht allein. Unglaublich viele Menschen fühlen ebenso.  Bei einigen sind sie schwächer, bei  anderen stärker ausgeprägt. Frauen sind  dabei öfter betroffen als die Herren der Schöpfung.

Psychische Erkrankungen und insbesondere Depressionen } sind weitverbreitet. Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit hat ermittelt, dass 11,5% der Bevölkerung Deutschlands im erwerbsfähigen Alter -im Laufe eines Jahres – von einer behandlungsbedürftigen depressiven Krankheit betroffen sind. Dies sind immerhin eine Zahl von 5,6 Millionen Menschen hierzulande.

Während des Jahres 2006 litten schon etwa 25 Millionen Europäer unter Depressionen. Alles in allem sind Depressionen (in allen Abstufungen) mit 25 bis 30% klar die am häufigsten auftretenden seelischen Störungen.
Das Lebenszeitrisiko ist:

für {Depressionen etwa 18%
für Dysthymien etwa 4%
für Bipolare Störungen etwa 3%

Eine  Studie des Kompetenznetzes Depression ergab, dass inzwischen etwa 8% (Männer) und 14% (Frauen) an einer starken Depression leiden. Nimmt man einfache Depressionen und depressive Beschwerden hinzu, dann sind es sogar 28%.

Unter Depressionen zu leiden ist aber nicht gleichbedeutend damit am Leben nicht teilnehmen zu können.

Es gibt und es gab viele weltberühmte, depressive Leute, wie z.B.
Martin Luther
Ludwig van Beethoven
Leo Tolstoi
Hermann Hesse
Paul Gauguin
Winston Churchill
Marylin Monroe usw.

Depressionen ändern unsre Gedanken, unsre Emotionen, den Stoffwechsel und weitere Körperfunktionen sowie unsre Verhaltensweisen gegenüber anderen Menschen.  Wenn depressive Krankheitenrechtzeitig diagnostiziert werden, sind sie mit psychologischen und psychotherapeutischen Behandlungsmethoden und ab und zu darüber hinaus oder vor allem (je nach Form und Ausprägung der Depression) mit den passenden Medikamenten gut behandelbar.

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Hilfe bei Depressionen

Habe ich eine Depression?

Nachfolgend habe ich Symptome einer Depression aufgezählt, die allerdings bei ähnlichen Krankheiten auftreten| können. Aus diesem Grund ist dies nur eine erste ungefähre Eigenbewertung und keine Diagnose. Eine Diagnose kann nur ein anerkannter Psychiater diagnostizieren.

Geben Sie  jedem der aufgelisteten Krankheitssymptome einen Wert von 0 (keine Anzeichen), 1 (ein wenig), 2 (deutlich) bis 3 (sehr stark ausgeprägt) für die letzten zwei Wochen}

  • Appetitverlust
    Bestrafungsgefühle
    Energieverlust
    Entscheidungsprobleme
    Erhöhte Ermüdbarkeit und Abgeschlagenheit
    Traurigkeit
    Interessenverlust
    Konzentrationsprobleme
    Mutlosigkeit / Hoffnungslosigkeit
    Reizbarkeit
    Schlafstörungen|Schlafprobleme} – verringerter Schlaf
    oder höheres Schlafbedürfnis
    Schuldgefühle, Selbstvorwürfe
    Selbstablehnung
    Selbstmordgedanken
    Selbstvorwürfe
    Unruhe
    Verlust an sexuellem Interesse
    Verlust vonFreude
    Versagensgefühle
    Weinen
    Wertlosigkeitsgefühle

Liegt Ihr ermittelter Wert unter 18 (und wenn Sie keine Selbstmordgedanken haben), dann werden Sie diese Krise mit Hilfe von Selbsthilfemethoden und den damit verbundenen Übungen wahrscheinlich alleine in den Griff bekommen. Selbsthilfemethoden und den Übungen werde ich Ihnen noch zeigen. Diese werden Ihnen sicher weiterhelfen.

Wenn viele der bezeichneten Merkmale  über mehr als zwei Wochen , ständig und ausgeprägt existieren, und/oder Sie einen Gesamtwert über 18 erreichen, dann liegt bei Ihnen eventuell eine leichte bis mittelschwere depressive Erkrankung vor.

Werte über 28  weisen auf eine bedenkliche Erkrankung hin. Sie könnten auf eine behandlungsbedürftige Depression hinweisen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, dann begeben Sie ich sogfort in eine fachärztliche Therapie !!

Depressionen mit Krankheitswert bezeichnet man auch als affektive Störung. Sie vermögen in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen aufzutreten.

Sie können ganz milde ausgeprägt sein
kürzere oder einen längeren Zeitraum anhalten
mit körperlichen in Erscheinung treten
einmalig oder wiederholt und wiederkehrend auftreten
sowie von verschiedenen anderen Symptomen begleitet sein.

Wenn Sie glauben, dass Sie, an einer Depression leiden,dann zögern Sie nicht und stellen Sie sich dann bei einem psychologischen Psychotherapeuten oder einem Psychiater vor Dieser wird  erst nach einer gründlichen Untersuchung – auch mit diversen klinischen Fragebögen – die richtige Diagnose stellen.

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