Autismus

Eltern und Umwelt bleiben ausgesperrt

Das Kind möchte nicht mit anderen Kindern spielen. Viel lieber beschäftigt es sich allein mit seinen Spielsachen. Mit anderen Menschen vermeidet es einen direkten Augenkontakt und auf das Lächeln der Menschen reagiert es nicht. Das sind Auffälligkeiten, die auf Autismus hinweisen können.

Autisten wiederholen oft immer wieder dieselben Abläufe, zum Beispiel das Anordnen von Spielsachen nach einer festgelegten Reihenfolge. (Quelle: Martin Poole/Thinkstock by Getty-Images) 

 

Da sich die Wahrnehmung autistischer Kinder  sich von den anderen Menschen unterscheidet haben diese Kinder Anpassungsschwierigkeiten. Sie werden von ihrer Umwelt wie von einer unsichtbaren, undurchdringlichen Mauer getrennt. Es ist eine Ausformung des menschlichen Seins, die jedoch – wie alle anderen auch – neben Schwierigkeiten auch Vorteile mit sich bringt: Während Autisten scheinbar „einfache“ Dinge schwer fallen können, können ihnen wiederum „schwere“ Dinge leicht fallen. Auf diese Besonderheit ihrer Krankheit würden viele Autisten ungern verzichten. Sie betrachten diese eher als eine andere Art Menschen wahrzunehmen

Definition von Autismus

Bei Autismus handelt es sich um eine  neurologische Entwicklungsstörung. Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion sowie beim sozialen Verständnis sind der Fall. Uneinig sind sich Mediziner darüber, ob es sich bei dem Autismus um eine Krankheit oder aber eine besondere Art der menschlichen Informationsverarbeitung handelt. Besonders die Wahrnehmungsverarbeitungen, Denkweisen und Problemlösungsansätze sind bei Autisten eingeschränkt. Diese Einschränkungen stellen im Alltag der Betroffenen und beim Umgang mit Mitmenschen häufig eine Behinderung dar. Menschen mit Autismus können emotionale Signale ihrer Mitmenschen nur schwer einschätzen und haben Schwierigkeiten, diese auszusenden. Menschen mit Autismus zeigen außerdem sich wiederholende, stereotype Verhaltensweisen.

Was ist das Autismus-Spektrum?

Man kann Autismus nicht an einem einzigen Symptom erkennen, denn die Übergänge zwischen Autismus und Nicht-Autismus sind fließend. Alle autistischen Menschen teilen sich ganz bestimmte Merkmale, aber kein Merkmal ist dabei wie das andere. Das heißt, manche Menschen sind „ein bisschen autistisch“ und andere sind sehr autistisch. Es müssen genügend Symptome zusammen kommen, damit man von einem Autismus sprechen kann.

Autismus als Besonderheit mit Leidensdruck wahrnehmen

Britische Forscher haben herausgefunden, dass auf Einhundert Kinder ein Kind an Autismus leidet, und Jungen sind etwa vier Mal öfter betroffen als Mädchen. Und man muss tatsächlich von „leiden“ sprechen, lautet die Meinung von Inge Kamp-Becker. Frau Kamp-Becker ist die Leiterin der Marburger Spezialambulanz für Autismus-Spektrum-Störungen an der Universität Marburg. Weiter meint sie: „Denn auch wenn vor allem im Internet vielfach eine Sichtweise propagiert wird, die Autismus als eine neue Form des Daseins beschreibt und die Symptome von autistischen Störungen ins Positive umformuliert, so bestehen in der Regel doch starke Schwierigkeiten, an der Gesellschaft teilzunehmen und sich zu integrieren. Vor allem, wenn keine kognitive Beeinträchtigung vorliegt, nehmen die Kinder ihre ‚Andersartigkeit‘ durchaus wahr und leiden darunter, da sind sich die meisten Kliniker und Wissenschaftler einig“.

Autistische Kinder spielen gern allein und interessieren sich sehr für bestimmte Details einer Sache. (Quelle: natasa778/Thinkstock by Getty-Images) 

Test am besten durch den Spezialisten

Meistens fallen nur Kleinigkeiten auf, die auf einen Autismus hindeuten. Wenn ein Kind nicht auf ein Lächeln reagiert oder lieber alleine als mit anderen Kindern spielen möchte, deuten viele Eltern dies als Autismus und sind verunsichert. Doch das muss nicht gleich auf Autismus hinweisen. Autistische Störungen sind bei jedem Kind unterschiedlich stark ausgeprägt. Frau Kamp-Becker erklärt weiterhin:  „Die Symptome sind sehr vielfältig und erfordern eine differenzierte und ausführliche diagnostische Untersuchung. Hierzu wird mit standardisierten Methoden gearbeitet, die die gesamte Symptomatik in ihrer Vielfalt berücksichtigen, was fachliche Expertise und Erfahrung erfordert“. Bei Babys treten oft Probleme beim Essen und Schlafen auf. Meist entwickeln sie selbststimulierende Verhaltensweisen.

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Test für Autismus

Man kann heutzutage sowohl für Kinder als auch für Erwachsene online einen Test durchführen. Diese Tests vermögen allerdings nicht zwischen den verschiedenen Formen des Autismus unterscheiden. Der Test kann daher nicht mehr sein als eine erste Einschätzung. Es kommt vor, dass es bei den Resultaten solcher Tests zwischen Autisten und Nicht-Autisten zu Überschneidungen kommen. Leider kann es auch bei einer Diagnose durch einen Psychiater zu Fehleinschätzungen kommen, was als Autismus gekennzeichnet wird und was nicht.

Symptome von Autismus

Eltern können jedoch auf typische Kernsymptome des Autismus bei ihren Kindern achten. Die Vorsitzende des Regionalverbands Autismus Göttingen spricht aus eigener Erfahrung : „Wir haben gemerkt, dass etwas nicht stimmt, als einer unserer Söhne mit einem Nachbarjungen zusammen im Sandkasten saß, unserem Sohn war es völlig egal ob da noch jemand saß oder nicht.“ Weitere Symptome sind, dass die Kinder oft unnahbar wirken, sie weichen Blickkontakten und Berührungen aus. Auch ihre Interessen beschränken sich zumeist auf wenige Interessensfelder. Allerdings entwickeln sie dann dort häufig einen Expertenstatus.

Autistische Kinder spielen gern allein und interessieren sich sehr für bestimmte Details einer Sache. (Quelle: natasa778/Thinkstock by Getty-Images)    ( Autimus 3 )

Verhaltensweisen von Autisten

Es gibt einige wenige Symptome, die bei den meisten Autisten auftreten:

* Schwierigkeiten, Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten

* Schwierigkeiten, mit anderen Menschen zu kommunizieren, zum Beispiel durch Sprache

* Stereotypische Verhaltensweisen, die sich wiederholen

Beziehungen

Autisten kapseln sich meist von ihrer Umwelt ab und spielen meist lieber alleine. Sie wirken dadurch, dass sie in ihrer eigenen Welt leben, auf andere Menschen unnahbar. Manche Autisten verweigern einen Händedruck und / oder lassen sich nicht gerne umarmen. Wie bereits erwähnt vermeiden sie Blickkontakt und jede Art von Berührungen. Dadurch, dass Autisten andere Menschen um sich herum nicht wahrnehmen, begrüßen oder verabschieden sie diese auch nicht.

Sprache

Im frühkindlichen Stadium haben Autisten eine eingeschränkte Sprechweise. Dieses Stadium nennt man auch das Kanner-Syndrom. Bei diesem Syndrom fangen die Betroffenen oft mit Beginn der Pubertät an zu sprechen. Auch im Erwachsenen-Stadium sprechen sie kaum. Wenn sie aber sprechen, dann meist in einem ungewöhnlich betonenden tiefen Tonfall. Dabei beziehen Sie Mimik und Gestik kaum in ihre Kommunikation mit ein. Dadurch wirken sie auf andere Menschen oft eigentümlich und kühl. Sie betonen zum Beispiel eine Aussage wie eine Frage. Wenn man sie von außen betrachtet mit jemandem kommuniziert, dann ist das in der Regel mehr ein Monolog als ein Dialog. Das ist so, weil es Autisten schwerfällt auf den Gegenüber einzugehen. Autisten haben meist ein gutes Gehör. Dennoch kann es sein, dass Autisten nicht reagieren wenn man nach ihnen ruft.

Stereotypien

Wenn sich Autisten für ein bestimmtes Gebiet zu interessieren, werden sie niemals müde. Ich denke dabei etwa an sortieren von Dingen. Weiterhin interessieren sich autistische Kinder meist mehr für einen Teil eines Gegenstandes als für den ganzen Gegenstand, zum Beispiel eher für die Räder des Spielzeugautos als für das Auto selbst.

Autisten wippen häufig mit dem Körper hin und her oder knirschen mit den Zähnen, da sie häufig bestimmte Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe wiederholen. Werden äußere Reize als überfordernd wahrgenommen, dann kann dies beruhigend, aber auch genauso gut stimulierend, wenn beispielsweise äußere Reize zu gering sind und damit nicht zu dem Autisten durchdringen.

Rituale

Für Autisten ist es wichtig für ihr Wohlbefinden, dass alle Dinge immer den gleichen Ablauf haben, also nach festen Strukturen ablaufen, denn  sie sind sehr empfindlich gegenüber Veränderungen. So kann es bei Autisten zu Angstzuständen oder Irritationen führen, wenn  zum Beispiel die Lieblingsschuhe an einem anderen Platz stehen oder der allmorgendliche Weg zur Schule über einen Umweg verläuft. Angststörungen und Schlafstörungen sind bei Autisten nicht ungewöhnlich.

Verschiedene Formen autistischer Störungen

Die bekannteste Form autistischer Störungen ist der frühkindliche Autismus, auch Kanner-Syndrom genannt. Der frühkindliche Autismus kann bereits im Säuglingsalter auffallen. Entsprechende Anzeichen sollte man sofort zum Anlass nehmen, eine spezifische Diagnostik einzuleiten, um möglichst früh unterstützen zu können. Diese Kinder sind oft unterdurchschnittlich intelligent und benötigen meist lebenslang Hilfe und Unterstützung. Die Intelligenz einer Person ist jedoch unabhängig von der Stärke des Autismus. Die kognitiven Fähigkeiten von autistischen Menschen reichen von Intelligenzminderung über durchschnittliche Intelligenz bis hin zu Hochbegabung. Kinder mit dem Asperger-Syndrom oder auch dem so genannten atypischen Autismus, beides mildere Formen, haben gute Chancen auf ein selbstständiges Leben.

Das Asperger-Syndrom und der atypische Autismus

Im aktuellen ICD-10 wird noch zwischen frühkindlichem Autismus, also dem Kanner-Syndrom, dem Asperger-Syndrom und dem atypischen Autismus als Formen unterschieden. Das DSM-5 hingegen, also das dominierende psychiatrische Klassifikationssystem in den USA, unterscheidet keine Subtypen mehr und spricht nur noch von einer allgemeinen Autismus-Spektrum-Störung.

Kinder mit Asperger-Syndrom oder dem atypischen Autismus fallen damit frühestens im Kindergartenalter, oft auch erst in der Grundschule auf. Sie nehmen nur sehr begrenzt Kontakt zu anderen Menschen auf und wirken isoliert. Einige sind sehr intelligent, kennen sich in bestimmten Gebieten perfekt aus, haben aber trotzdem Probleme beim Lernen. Sie wirken oft altklug und sehr ernst, führen häufig Selbstgespräche und reden mit einer auffälligen Sprachmelodie. Ein Eingehen auf den anderen und das von ihm Gesagte ist ihnen nur schwer möglich. Wutausbrüche und eine ungelenke Körpersprache sind ebenfalls typisch für diese Formen. Neben verstärkten Ängsten können auch Schlafstörungen und Tics auftreten.

Jeder Einzelfall erfordert eine individuelle Therapie

Nicht zuletzt aufgrund der Vielfältigkeit der Symptome und der verschiedenen Formen des Autismus ist es schwer, eine exakte Diagnose zu stellen. „Zunächst einmal ist eine differenzierte diagnostische Untersuchung notwendig, an die sich eine ausführliche und intensive Beratung der Eltern anschließen sollte“, erklärt Inge Kamp-Becker.

„Ziel ist es, ein genaues Bild über die Stärken und Schwächen des Kindes zu erhalten und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen, wobei sich verhaltenstherapeutische Maßnahmen als besonders hilfreich erwiesen haben.“ Man arbeitet hier oft mit einem Verhaltenstraining, das sich Applied Behavior Analysis (ABA) nennt und das sich, vereinfacht gesagt, am Belohnungsprinzip orientiert. Manchmal ist es auch sinnvoll, Krankengymnastik sowie Logopädie in den Behandlungsplan mit einzubauen. Vollständig heilbar ist Autismus nach heutigem Wissensstand allerdings nicht.

Vorsicht vor dubiosen Heilsversprechen

„Das bedeutet aber nicht, dass man Menschen mit Autismus nicht fördern kann und damit die Symptomatik reduziert. Forscher und Ärzte sind sich darüber einig, dass eine frühe diagnostische Zuordnung und damit ein frühes Eingreifen durchaus geeignet sind, den Verlauf der Störung positiv zu beeinflussen.“ Bei der Therapie geht es letztlich darum, den Kindern zu helfen, mit anderen in Kontakt zu treten und Beziehungen aufzubauen. Sie sollte sich immer genau an dem betroffenen Kind ausrichten, seine individuellen Einschränkungen genauso beachten wie seine Stärken. Ein frühes Erkennen ist wichtig, um Kinder mit Autismus früh fördern und ermutigen zu können. Ein Spezialinteresse etwa kann so zu einem späteren Beruf führen, was Autisten die Eingliederung in die Gesellschaft erleichtert.

Bei der Auswahl eines geeigneten Therapieangebots ist allerdings Vorsicht geboten. „Leider ist es so, dass ein breites Angebot an verschiedensten therapeutischen Ansätzen existiert, die den Eltern teilweise ‚Wunder‘, ‚Heilung‘ oder ‚ein normales Funktionsniveau‘ mit ’normalem Schulbesuch‘ und ’normalem Intelligenzquotienten‘ versprechen, die ‚wissenschaftlich nachgewiesene‘ Methoden anpreisen, ohne dass klar ist, was damit überhaupt gemeint ist“, warnt die Autismus-Spezialistin. Eltern bräuchten hier Unterstützung und Beratung, da es leider auch manch einen Ansatz gäbe, der viel Geld, Aufwand und Hoffnung koste, sich aber schon längst als unwirksam erwiesen habe.

Die Rolle der Eltern bei der Therapie

Überhaupt verdienen die Eltern autistischer Kinder besondere Aufmerksamkeit. Viele sperren sich zunächst, wollen nicht wahrhaben, dass ihr Kind Autist ist. „Das ist auch ganz verständlich, schließlich handelt es sich um eine lebenslange Diagnose“, so Martin Sobanski, Leiter der Abteilung für Entwicklungsstörungen am Heckscher-Klinikum München.

Akzeptanz ist wichtig, denn sie ist die Voraussetzung dafür, dass schnell mit einer Therapie begonnen werden kann. Betroffenen Eltern rät der Münchner Mediziner, sich Hilfe bei anderen, erfahreneren Betroffenen zu suchen. „Der Austausch hilft bei der Trauerarbeit und liefert oft auch ganz praktische Ratschläge im Umgang mit der Entwicklungsstörung“, erklärt Sobanski.

Therapieformen

Autismus bleibt ein Leben lang. Therapien konzentrieren sich also darauf, die Talente der Kinder zu fördern sowie die Kommunikationsfähigkeit und die Sozialkompetenz der Autisten zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise mithilfe von Verhaltenstherapie, Reittherapie, Musik- und Kunsttherapie, Sprachförderung, Krankengymnastik und Ergotherapie. Auch die Eltern werden bei diesen Maßnahmen unterstützt, um deren Stress zu reduzieren.

Ursachen von Autismus

Warum ein Mensch überhaupt an Autismus erkrankt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Frühere Theorien, dass autistische Kinder von ihren Eltern innerlich abgelehnt werden und sich daraufhin in ihre eigene Welt zurückziehen, sind heute nicht mehr aktuell. „Die These der so genannten ‚Kühlschrankmütter‘ ist zweifelsfrei überholt und nicht haltbar!“, macht Inge Kamp-Becker eindringlich klar.

„Dennoch sollte man beachten, dass die Eltern von Kindern mit Autismus einen Einfluss auf den Verlauf der Störung haben. Es ist erwiesen, dass es hilfreich ist, die Eltern in die Förderung beziehungsweise Therapie ihres Kindes mit einzubeziehen und dass sie sogar für den Erfolg dieser Maßnahmen entscheidend sein können.“

Biologische Ursachen stehen im Vordergrund

Bei der Suche nach Krankheitsursachen geht die medizinische Forschung inzwischen davon aus, dass neben den als sicher geltenden erblichen Faktoren auch Infektionskrankheiten eine entscheidende Rolle spielen. Erkrankt eine Mutter zum Beispiel während der Schwangerschaft an Röteln, dann erhöht sich das Autismus-Risiko um das Zehnfache. Ein Zusammenhang zwischen der Mumps-Masern-Röteln-Impfung und Autismus konnte allerdings in einer Studie der McGill University in Montreal ausgeschlossen werden.

Wissenschaftler der University of California haben sich dagegen mit Umweltfaktoren und deren Wirkung auf die mit Autismus in Zusammenhang gebrachten Gene beschäftigt und im vergangenen Jahr Forschungsergebnisse veröffentlicht, in denen sie auch das Verwenden bestimmter Pflanzenschutzmittel für die Entstehung von Autismus verantwortlich machen. Im Verdacht stünden unter anderem Pyrethrine, die auch in einigen Anti-Läusemitteln und Haustiershampoos enthalten sind. Kamp-Becker warnt in diesem Zusammenhang aber vor voreiliger Panikmache. „Hier handelt es sich um eine erste Studie, daher ist das Ergebnis vorläufig noch mit Vorsicht zu behandeln. Denn schon Ergebnisse, die autistische Störungen mit Impfungen im Zusammenhang gebracht haben und die viele Eltern verunsicherten und ängstigten, haben sich als nicht haltbar erwiesen.“

 

Quellennachweis : Simone Blaß; rw; az, dpa, t-online.de

 

 

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