Akuter und chronischer Stress

Es gibt Tage, an denen einfach alles schief läuft und sich die Ereignisse zu allem Überfluss auch noch häufen. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man nur noch schreien könnte. Spätestens, wenn Ihr Alltag nur noch aus solchen Tagen besteht, sollten Sie sich überlegen, wie Sie Ihre Zeit besser einteilen können. Die Tipps, die ich Ihnen in meinen Infos gebe, sollen Ihnen dabei helfen.

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Ziehen Sie die Notbremse

Bevor Sie völlig durchdrehen, zusammenbrechen oder nur noch weinen müssen: Ziehen Sie die Notbremse und lassen Sie alles stehen und liegen und zwar sofort!  Keine Aufgabe kann so wichtig sein, dass Sie sich keine Pause gönnen dürften. Wenn Sie gerade alleine sind, gehen Sie an die frische Luft und machen Sie einen Spaziergang, der so lange dauern sollte, bis Sie sich beruhigt haben.

Sollte Ihnen eine solche Notfallsituation passieren, während Sie im Büro oder Geschäft sind, bitten Sie Ihre Kollegen, Sie zu vertreten und sagen Sie, dass Ihnen schlecht geworden ist und Sie deshalb an die Luft gehen müssen. Haben Sie zu Hause schreiende Kleinkinder um sich und können Sie das Geschrei nicht mehr ertragen, fragen Sie eine Nachbarin, ob diese aufpassen kann oder bitten Sie jemand anderen zu Ihnen zu kommen. Machen Sie dabei deutlich, dass es dringend ist.

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Planen Sie Ihren Alltag stressfreier

Spätestens nach einer neuen Stresssituation sollte Ihnen klar sein, dass es so nicht weitergehen kann. Suchen Sie sich einen ruhigen Moment am Abend, an dem Sie sich zurückziehen und überlegen können, wie Sie Ihre Tage entschleunigen könnten. Machen Sie sich zunächst eine Liste mit den Tätigkeiten, die Sie üblicherweise pro Tag erledigen müssen. Daran erkennen Sie meist schon, ob Sie sich zuviel vorgenommen haben oder nicht. Überprüfen Sie, welche Aufgaben Sie ganz streichen können weil Sie nicht täglich notwendig sind, zum Beispiel die Unterwäsche bügeln oder täglich staubsaugen.

Deligieren Sie Ihre Aufgaben auf andere

Überlegen Sie welche Aufgaben Sie deligieren könnten und scheuen Sie sich nicht diese dann auch wirklich an andere Haushaltsmitglieder zu übertragen. Planen Sie großzügige Pausen zwischen Job, Einkaufen, Essen kochen, Büroarbeiten und Kinderbetreuung ein, denn es kommt zumeist etwas dazwischen, was sich nicht vermeiden lässt. Sind Sie ganztägig Berufstätig, lassen Sie sich auch hier nicht alles aufladen und sagen Sie rechtzeitig „Nein“, bevor Ihnen alles über den Kopf wächst.

Zur Ruhe kommen

Hat sich bei Ihnen einiges aufgestaut, sollten Sie sich mindestens einen Tag frei nehmen um zur Ruhe zu kommen. Wenn Sie zu Hause arbeiten und Kinder betreuen, organisieren Sie einen kompetenten Babysitter für jeden Tag oder fragen Sie jemanden, der auf Ihre Kinder ohnehin gelegentlich aufpasst. Wenn Sie so kaputt sind, dass Ihnen diese Aktion schon zu viel ist, bitten Sie Ihren Partner, Ihre Freundin, Mutter oder einen anderen Vertrauten, dies für Sie zu übernehmen. Stellen Sie Ihr Telefon und die Türklingel ab, sodass Sie wirklich nicht gestört werden können. Machen Sie den ganzen Tag lang nur das, wozu Sie Lust haben: Lesen, fernsehen, handarbeiten, im Garten liegen oder auch einfach nur mal schlafen. Faulenzen Sie nach Herzenslust und ohne schlechtes Gewissen, denn Ihnen steht diese Freizeit zu.

Stress vorbeugen mit Bewegung

Planen Sie für die Zukunft Pausen für Bewegung ein, zum Beispiel Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Feldenkrais etc. So können Sie aktiv und ganz gezielt entspannen, sodass Sie in der Lage sind, stressige Situationen leichter zu lösen bevor diese Sie belasten. Auch Walken, Laufen, Schwimmen und Radfahren eignen sich gut um abzuschalten. Wenn Sie Anleitungen zum Üben brauchen, können Sie sich bei YouTube die entsprechenden Techniken anschauen oder bei einem profesionellen Online-Fitnessportal ein Training zusammenstellen. Auf diese Weise sparen Sie Zeit sowie lange Wege zu einem Fitnesscenter und können trainieren wann immer Sie wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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