Was ist eigentlich Alzheimer?

Mit zunehmendem Alter sterben ständig Nervenzellen im Gehirn ab. Das ist normal. Aber wenn das Absterben so stark ist, dass die Betroffenen vergesslich werden, Probleme beim Sprechen auftreten, die Orientierung verlieren etc.,dann sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, denn es könnten erste Anzeichen einer Alzheimer Erkrankung sein. Häufig geht die Erkrankung mit psychischen Problemen einher. Mit Hilfe der Computertomographie können Veränderungen im Gehirn – so genannte Plaques – nachgewiesen werden. Diese fehlen bei einer anderen Form der Demenz vollständig.

Ist Alzheimer das Gleiche wie Demenz?

Man verwendet den Begriff Demenz als Oberbegriff bei Vergesslichkeit, Orientierungsprobleme und Verhaltensänderungen die altersbedingt auftreten können. Heute rechnet man, dass bei etwa zwei Dritteln aller Demenzformen eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt. Weitere Arten der Demenz sind beispielsweise die Vaskuläre Demenz, die durch Durchblutungsstörungen im Gehirn hervorgerufen wird oder auch Demenz als Folge von Parkinson.

Wie viele Menschen sind betroffen?

Man schätzt die Anzahl der Demenzkranken in Deutschland auf etwa 1,1 Millionen Menschen. Unter diesen 1,1, Millionen sind schätzungsweise 730.000 Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind. Die Anzahl der Neuerkrankungen steigt mit zunehmendem Alter der Gesellschaft ständig weiter an. So sind es unter allen 70-75 jährigen etwa 3 Prozent und bei den über 90 jährigen bereits 34 Prozent die an der Alzheimer-Krankheit leiden.

Woran erkennt man Alzheimer?

Alzheimer sollte man auf keinen Fall mit Vergesslichkeit gleich setzen, denn bei der Alzheimer- Erkrankung treten die Gedächtnislücken stets über einen längeren Zeitraum auf, die Orientierung ist gestört und eine Wesensveränderung ist festzustellen.

Kann man Alzheimer vorbeugen?

Bisher ist kein Medikament oder Impfstoff bekannt, mit der man der Alzheimer-Erkrankung vorbeugen könnte. Es ist nur möglich mit Beibehaltung der geistigen Aktivität, genügend Bewegung und die Aufrechterhaltung sozialer Kontakte der Erkrankung vorzubeugen und das Risiko einer frühzeitigen Erkrankung nimmt so ab. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig tierischen Fetten scheint ebenso in gewissem Maße vorzubeugen. Zudem sollten Bluthochdruck und Diabetes behandelt werden, um das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, zu senken.

Ist Alzheimer vererbbar?

Ein klares “ Ja “ Das Risiko die Erkrankung geerbt zu haben besteht vor allem bei Menschen vor dem 60.Lebenjahr. Bei den erkrankten liegt das Risiko dass deren Kinder die Krankheit geerbt haben liegt bei etwa 50 Prozent. Es gibt noch weitere Ausbildungen der Alzheimer-Krankheit die vererbbar sind. Aber deren Auftreten wird von anderen Faktoren, wie zum Beispiel der Umwelt, die Ernährungsweise und die geistige Aktivität beeinflusst.

Ist Alzheimer immer noch unheilbar?

Bis jetzt leider immer noch ein „Ja „, denn es gibt bis heute noch keine Medikation, die Alzheimer heilen könnte. Die derzeit auf dem Markt befindlichen Medikamente sind lediglich in der Lage die Erkrankung hinauszuzögern. Auch können Verhaltens- und Beschäftigungstherapien die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

 

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