Weniger Reiz-Input

Wenn Sie an Ihrem Arbeitsplatz mit dem Computer arbeiten, dann kann Ihnen eine Auszeit von den hoch stimulierenden Computern Stressminderung bringen. ( Schraubroeck & Ganster, 1993 ). Die meisten Menschen, die unter Lärmbelastung an ihrem Arbeitsplatz leiden, beklagen  sich nicht. Dennoch, ihr Körper unterliegt einer ständigen Anspannung, den Lärm ( oder die Geräusche ) auszublenden. Sie zeigen mehr Stresshormone als Menschen, die in ruhigeren Büros  arbeiten   (Evans & Johnson, 2000 ). Eine Reduzierung für Menschen die auf ein hohes Maß auf Stimulierung empfindlich reagieren, können Auszeiten wirkungsvoll zur Reduzierung des Stress- und Spannungsniveaus beitragen ( Aron, 1996 ).

Sind Sie dem Ausmaß der Stimulation der Sie sich in Ihrer Umwelt aussetzen nicht bewusst, benötigen Sie auch dann eine Auszeit, auch wenn Sie den unmittelbaren Druck nicht verspüren. Je empfindlicher Sie sind, desto höher ist der Tribut, den Sie der Umwelt zollen. Durch eine rechtzeitige Auszeit ermöglichen Sie Ihrem Körper zur Ruhe zu kommen.

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Entspannungs- Komplettset – Autogenes Training

Dieses Set, bestehend aus: Buch, Hörbuch und Übungsprotokoll, ist an all diejenigen gerichtet, die zielstrebig Hilfe zur Selbsthilfe suchen und eine wirksame Methode zur Entspannung konsequent anwenden möchten.

Es beantwortet spezifische Fragen, wo, wann und wie lange das Autogene Training seine Anwendung findet, und zeigt in vielfältiger und interessanter Weise auf, dass es gar nicht so schwer ist, sein Wohlbefinden ohne großen Zeit- und Kraftaufwand systematisch aufzubauen und zu erhalten. Autogenes Training ist ein erfolgreicher Weg zur Gesunderhaltung des Körpers, wobei das Ergebnis absehbar und spürbar wahrnehmbar ist.

Regenerieren Sie in kurzer Zeit Körper, Geist und Seele durch eine tiefe Entspannung und wunderbare Erholung.

Ein kleiner Auszug aus dem Vollpaket:
  • Mein Vollpaket zeigt Ihnen wie Sie Mithilfe des Autogenen Trainings Ihre Ziele erreichen ( z.B. überwinden Sie Ihre Rede- und Flugangst,schlafen Sie entspannter ein, überwinden Sie Ihren Alltagsstress und meistern Sie Ihre Aufgaben )
  • Sie erhalten eine Übersicht aus ausgewählten Formeln um speziell Ihre Bedürfnisse zu behandeln
    Die 3 in der Praxis erprobten Klassifizierungen des Autogenen Trainings
  • Die Königsdisziplin des Autogenen Trainings, die analytische Oberstufe
  • Wir zeigen Ihnen wie Sie Warnsignale des Körpers erkennen
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  • Das Übungsprotokoll, zum Notieren Ihrer persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse.
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Versuchen Sie, einige der folgenden Pausen mindestens alle 90 Minuten bei der Arbeit einzulegen:
  • Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um nach draußen zu sehen.
  • Gehen Sie nach draußen, selbst wenn es nur ein paar Minuten sind.
  • Schauen Sie sich Fotos von Menschen oder Orten an, die Ihnen lieb sind und spüren Sie einen Moment der Freude und Liebe.
  • Laufen Sie einfach einmal im Flur hin und her, besuchen Sie die Toilette, auch wenn Sie gar nicht müssen, trinken Sie etwas. Das alles sollten Sie tun, allein  um kurz von Ihrem Arbeitsplatz weg zu sein.
  • Machen Sie eine zweiminütige mentale Auszeit. Lehnen Sie sich zurück und denken Sie an etwas schönes, z.B.  an Ihren letzten Urlaubsort. Denken Sie mit all Ihren Sinnen an diesen Ort und erfassen Sie was Sie dabei empfinden. Wenn Sie nach zwei bis drei Minuten  alles erfasst haben, kehren Sie in die Gegenwart zurück. Das Gefühl von Erholung wird sich bei Ihnen einstellen.

Man kann aber nicht alleine am Arbeitsplatz Stress empfinden, denn auch Schüler fühlen sich häufig bedrängt und zeigen eine Stressbelastung. Viele fühlen sich einer hohen Stimulation ausgesetzt, die im Klassenzimmer, dem Pausenhof oder auf den Fluren auf sie einwirkt. Eltern sollten ihre Kinder, die gerne ihre Zeit im Haus verbringen dazu bringen nach draußen zu gehen und sich dort zum Abbau von Stimulationen beschäftigen. Besonders diejenigen, die auf Stimulation empfindlich reagieren brauchen diese Veränderung tatsächlich dringend, wenn sie Angst auslösende Spannungen vermeiden wollen. Auch das Einkaufen, ganz besonders in vollen Einkaufscentren, der starke Berufsverkehr, volle Nahverkehrsmittel, Teilnahme an betrieblichen Besprechungen, ebenso viel Lärm aus der Umgebung, fluorezierendes Licht, sowie weitere Reizüberflutungen aus der Umwelt erzeugen das Bedürfnis nach einer Stimulationsauszeit. Sollte es Ihnen möglich sein eine zu starke Reizüberflutung zu begrenzen, ist das eine große Hilfe. Bei allen Tätigkeiten sollten Sie stets kleine Pausen einbauen und sich beim Essen Zeit nehmen und in Ruhe eine Tasse Tee oder Kaffee geniessen. Haben Sie Besuch von vielen Menschen, dann ziehen Sie sich für eine kurz Auszeit in einen stillen Raum zurück. Wenn Sie merken, dass Sie reizbar, müde, wütend oder ängstlich werden, nehmen Sie sich Zeit, um Ihren Körper nach stimulierenden Situationen zu beruhigen. Ruhen Sie sich aus, lesen Sie, hören Sie Musik, machen Sie ein Nickerchen oder lenken Sie sich mit etwas ab, das Sie interessiert aber keine Intensität verlangt.

Es ist sehr wichtig, sich Zeit zwischen Aktivitäten Zeit zu nehmen um Ihrem Nervensystem die Chance zu geben, sich zu regenerieren und sich neu auszurichten. Dazu sollten Sie sicherstellen, dass Sie nach einem Vergnügen Ruhe und Entspannung finden. Dann macht Ihnen das Vergnügen doppelt so viel Spaß. Schaffen Sie Übergänge zwischen Aktivitäten, um so die Stimulation abzuschütteln und sich selbst neu fokussieren zu können. Desorganisation ist für Menschen, die auf Überstimulierung empfindlich reagieren, ein Stressfaktor. Menschen, die viel Energie haben, deren Basalganglien diesen persönlichen Antrieb schaffen, Dinge zu erledigen, brauchen dafür vielleicht weniger Zeit als andere, die von der Stimulierung stärker beeinflusst werden – aber sie brauchen den Übergang zu einer anderen Tätigkeit. Übergänge sind sehr wichtig, um das Antriebsniveau fokussiert und damit weniger stressbeladen zu machen. Sorgen Sie dafür, dass Sie nach einem großen Ereignis Ruhe finden und sich neu organisieren – wie in den Ferien – bevor Sie wieder zu Ihrer Arbeit zurückkehren. Schließen Sie immer eine Aktivität ab, bevor Sie eine neue beginnen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, eine Pause oder Auszeit zu nehmen. Zum Beispiel:
  • Setzen Sie sich in einen stillen Raum und tun Sie etwas ruhiges wie Lesen, Meditieren oder einfach nur Atmen.
  • Lösen Sie sich von der Stimulation, und wenn es nur 15 Minuten ist.
  • Nehmen Sie ein Bad oder lassen Sie kaltes Wasser über Ihre Hände laufen, während Sie langsam ausatmen.
  • Hören Sie Musik, die Sie besänftigt.
  • Spielen Sie ein paar Minuten ein Computerspiel, das Ihre ganze Konzentration erfordert.
  • Wenn Sie ein kreativer Mensch sind, verbringen Sie Zeit mit Zeichnen / Malen, Handarbeit oder einem Musikinstrument.
  • Gehen Sie nach draußen – schauen Sie sich nach Möglichkeit Räume, Gärten, Wälder an.
  • Wenn Sie ans Büro o. Ä. gefesselt sind, versuchen Sie es mit Atmen, oder konzentrieren Sie sich auf den wichtigsten Teil der Aktivität, die Sie erledigen müssen, und blenden Sie so die nicht zur Sache gehörende Stimulation aus.
  • Die folgenden Vorschläge helfen Ihnen, Ihren Stimulationspegel zu senken:
  • Legen Sie bei der Arbeit regelmäßig Pausen ein. Überspringen Sie diese Pausen nicht, nur weil Sie im Moment nicht unter Stress stehen.
  • Begrenzen Sie die Zeit, die Sie an überstimulierenden Orten                  ( Einkaufszentren, Sporarenen etc. ) verbringen. Nehmen Sie nach Großereignissen eine Auszeit oder verbringen Sie Zeit allein.
  • Konzentrieren Sie sich auf etwas, das Ihre ganze Aufmerksamkeit erfordert, aber nicht intensiv ist ( z.B. Instrumente spielen, Handarbeit etc. ).
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihnen zwischen großen Unternehmungen wie Urlaub, und Rückkehr zur Arbeit genug Zeit bleibt sich zu entspannen und neu zu organisieren. Desorganisation ist für Menschen, die für Überstimulierung empfänglich sind, mit großem Stress verbunden.
  • Legen Sie in Situationen, in denen Sie körperlich präsent bleiben müssen, mentale Pausen ein.

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