Gehirn-Management mit Medikamenten ( Teil 1 )

Im Allgemeinen erhalten Menschen mit Angstsymptomen Arzneimittel, bevor sie eine Psychotherapeutische Behandlung starten, um ihre Angst in den Griff zu bekommen. Bei Panikattacken kommen die meisten Menschen zuerst in die Notaufnahme und erhalten Arzneimittel, anstatt einer sofortigen Überweisung zu einem Psychotherapeuten. Wenn Sie einen Arzt wegen Symptomen wie Herzrasen, häufigem Brechreiz, Kloß im Hals oder Kiefergelenkschmerzen aufsuchen, warten auf Sie eine ärztliche Untersuchung oder eine Verschreibung. Sie interpretieren diese individuellen Angstsymptome als Probleme Ihres Herzens, Ihrer Lunge, Ihres Magens usw., sodass ein Arztbesuch nur logisch ist.

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„Der Schlüssel zum inneren Frieden“

 

innerer FriedenDr. Erik Neitzel zerlegt im E-Book „Der Schlüssel zum inneren Frieden“ systematisch die 17 größten Probleme der Menschen, die sie von ihrer Mitte fernhalten. Entwickelt wird ein Denk-Gerüst, welches die körperlichen, mentalen, emotionalen und bewusstseinstechnischen Aspekte eines jeden Menschen berücksichtigt. Daraus entstehen Grundlagen sowie praktische Übungen, welche Schmerzlinderung, Ursachenbeseitigung und Prävention von Belastungen und Blockaden adressieren. Das Bucht schließt mit einer Reihe persönlicher Hilfsmittel. Auch die Inhalte des Blogs „Kopfwandler“ wurden dabei strukturiert eingeflochten.

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Es kann eine Weile dauern und oft braucht es verschiedener  Testresultate, bis ein Arzt sich dazu durchringt, Angst als den Anlass der Krankheitssymptome zu diagnostizieren. Doch wenn Angst  erst einmal als Auslöser feststeht, wird ein Arzt mit Erfahrung ein Arzneimittel verordnen, das von der Angst befreit. Ein Praktischer Arzt hat eventuell von der Effektivität einer Psychotherapeutischen Behandlung keine Ahnung. Eine fachkundige Psychotherapie kann Sie dabei unterstützen, Ihre Krankheitssymptome ohne Arzneimittel zu besiegen. Doch manchesmal gibt es Zeiten, in denen Arzneimittel eine wirkliche Hilfe sind, um ein besseres Lebensgefühl zu erreichen und das Gehirn zu besänftigen, damit therapeutische Hilfe auf Anhieb zu  rascher und effektiver Wirkung kommen. Arzneimittel können dazu führen, dass Sie sich rasch eine Besserung  verspüren.  Eine psychotherapeutische Behandlung demgegenüber verändert Ihr Denken und Verhaltensweisen und zeigt Ihnen Lösungswege, die Sie allerorts den Rest Ihres Lebens anwenden können|vermögen – ohne die Nebeneffekte oder Notwendigkeit von Medikamenten.

Woher wissen Sie , ob Sie Arzneimittel einnehmen müssen?

Selbstverständlich müssen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen In den zahlreichen Jahren, in denen ich es mit Angstpatienten zu tun hatte und Forschungsergebnisse las, sind mir ganz bestimmte Indizien aufgefallen, die darauf aufmerksam machen, ob Arzneimittel oder eine psychotherapeutische Behandlung helfen oder nicht. Wenn Sie auf eine oder mehrere der nachfolgenden Fragen mit „Ja“ antworten, ist die Anwendung von Medikamenten für Sie eventuell nützlich.

Haben Sie ein paarmal pro Woche oder sogar öfter Panikattacken?

Meine Praxis} mit panikgestörten Menschen ist, dass diejenigen, die so oft unter Panickattacken leiden, von Medikamenten profitieren können. Ihr Gehirn ist so aufgewühlt, dass es einer bestimmten Zeit bedarf, um die Panik unter Kontrolle zu bekommen. Es kann für sie daher aufbauend sein, ihr Denken und ihr Handeln ohne Hilfe durch Arzneimittel in den Griff zu bekommen.

Sind Sie im Stande, quälende Gedanken beiseitezuschieben, wenn Sie sich auf eine wichtige Aufgabe konzentrieren müssen, aber das Grübeln kehrt retour, sobald die Aufgabe zu Ende ist?

Sie kommen eventuell gut ohne Arzneimittel aus, aber wenn es eine große Mühe für Sie ist, Ihre Besorgnisse auch nur für kurze Zeit beiseitezuschieben, solltenArzneimittel sehr wohl sinnvoll sein.

Ist Ihnen wegen Besorgnissen oft unbehaglich und Ihr,  Appetit und Ihre Nachtruhe leidet darunter?

Wenn ja, werden Sie vermutlich unter zuhilfenahme  von Medikamenten besser auf die Möglichkeiten zur Angstbewältigung ansprechen, weil der intensive Disstress so rasch wie möglich unterbunden sein muss. Ein ungünstig erregtes Gehirn ist weder für Ihr Gefühlsleben noch für Ihren Körper gesund.

Erröten Sie oft und haben Sie zitterige Knie, eine unsichere Stimme und Herzrasen, wenn Sie sich nur daran denken, dass Sie jemand auf der Straße beobachtet, dass Sie einer Besprechung etwas vortragen sollen oder Sie für eine Bestellung im Restaurant gemustet werden?

Sie können eventuell von der Einnahme von Medikamenten nach Bedarf profitieren, dabei können Sie gleichzeitig Lösungswege zur Kontrolle der Anzeichen von Sozialangst anwenden.

Haben Sie diese  Angst auch vor einer Party oder vor belebten Orten wie Einkaufszonen, Airports oder  Schulen, dass Sie sich weigern, dahin zu gehen?

Vermutlich können Sie von einer Kombination aus Medikamenten und Behandlungsmethoden profitieren, weil es sich um eine ausgesprochen diffiziele Situation dreht, bei der Sie sich selber besänftigen müssen. Arzneimittel ermöglichen Ihnen, sich auf die Nutzung angstkontrollierender und sozialer Fähigkeiten zu fokussieren, die Ihnen für die Interaktion mit ähnlichen unterstützen.

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