Fehler beim Joggen: Die größten Lauf-Sünden

Gerade Anfängern unterlaufen häufig Fehler beim Jogging. Das sorgt für Frust und nimmt die Lust am Laufen.
Das muss nicht sein: Wenn Sie die größten Lauf-Sünden vermeiden, können Sie Spaß am Joggen gewinnen und werden gleichzeitig fit. Auch Fortgeschrittene können noch hinzulernen und den einen oder anderen Fehler beim Joggen vermeiden.

 

Überanspruchen Sie sich als Anfänger nicht, sonst verlieren Sie schnell die Motivation (Quelle: Ridofranz/Thinkstock by Getty-Images) Foto Jogging Fehler

Fehler beim Joggen: Weniger ist mehr

Wer bisher bloß wenig Sport getrieben hat oder eine längere Zwangspause einlegen musste, der wählt oftmals den falschen Einstieg in die Welt des Laufens.

Auch wenn Ihre Motivation hoch ist, sollten Sie sich auf keinen Fall zu viel zumuten: Denn weniger ist wie so oft mehr! „Der größte Fehler: Sich zu früh zu hohe Ziele zu setzen.

Wer nach einer Pause mit dem Laufen beginnt, überfordert häufig seinen Körper. Dies ist nicht gut, denn der Körper wird dadurch in einen Stresszustand versetzt.

Außerdem gehen so schnell der Spaß und die Motivation verloren“, so Prof. Thomas Wessinghage in seinem Buch „Richtig gut laufen“.

Vor dem Start ein Medizin-Check

Wenn Sie übergewichtig, krank oder älter als 35 Jahre sind, ist in jedem Fall ein Arztbesuch zu empfehlen, bevor Sie sich ans Laufen wagen.

So können Sie eventuell vorhandene gesundheitliche Risiken ausschließen. Bevor es losgeht, sollten Sie zudem ein Sportfachgeschäft aufsuchen

und sich beraten lassen: Falsches Schuhwerk ist einer der größten Fehler beim Joggen, so die Fitnesszeitschrift „Fit for Fun“.


Von 0 auf Marathon: Das Online-Laufseminar

Von 0 auf Marathon ist das erste deutschsprachige Online-Laufseminar. Es hilft dir schneller und weiter zu laufen, als jemals zuvor und dabei Verletzungen zu vermeiden. Natürlich bei minimalem Trainingsaufwand, damit du dein Hobby optimal mit Beruf und Familie vereinbaren kannst.

Das Seminar verfolgt drei Ziele:

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  • Verletzungen vermeiden.
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Das richtige Schuhwerk finden

Die Schuhe sind das A und O beim Laufen. Machen Sie nicht den Fehler, den erstbesten und günstigsten Schuh zu nehmen, der Ihnen im Geschäft begegnet.

Ein guter Laufschuh muss über eine ausreichende Federung verfügen, um die Gelenke und Bänder beim Joggen zu schützen. Gerade wenn Sie auf harten Böden laufen,

werden die Gelenke stärker beansprucht als auf weichem Waldboden, weshalb es sinnvoll ist, sich genauer mit dem Thema Laufschuh auseinanderzusetzen.

Laufschuhe sollten vorn leicht abgerundet sein, um das Abrollen des Fußes während dem Laufen zu unterstützen. Auch der Hinterfuß sollte stabilisiert werden.

Achten Sie daher auf festes Material, welches Ihnen einen guten Stand bietet und die Ferse fest umschließt. Außerdem sollte der Schuh aus atmungsaktivem Material sein, um Schweißfüßen und Fußpilz vorzubeugen.

Reicht eine einfache Laufanalyse aus?

Eine Laufbandanalyse hilft Ihnen, den richtigen Schuh für Ihre Bedürfnisse zu finden. Eventuelle Fußfehlstellungen oder auch Bein- und Hüftfehlstellungen können durch

Laufbandanalysen festgestellt und meist mit Einlagen ausgeglichen werden. Wenn man aber bei der Auswahl des richtigen Schuhwerks so viele Dinge beachten muss,

reicht dann eine Laufanalyse im Sportgeschäft aus oder sollte besser gleich ein Orthopäde Ihre Bein- und Fußstellung begutachten? „Wenn Sie überhaupt keine Beschwerden haben,

ist eine Laufbandanalyse völlig ausreichend“, meint Orthopäde Martin Engelhardt gegenüber der „Apotheken Umschau“.

Wie lange ein Laufschuh hält, lässt sich nicht konkret sagen. Der Orthopäde Martin Engelhardt gibt folgende Empfehlung: „Sie sollten es nicht soweit kommen lassen,

dass der Schuh irgendwann auseinander fällt.“ Besser sei es, mehrere Schuhe gleichzeitig im Einsatz zu haben.

Dehnübungen vor oder nach dem Laufen?

Dann kann es schon fast losgehen – doch machen Sie nicht den Fehler, Dehnübungen vor das Laufen zu setzen. Viele denken, dass das gut ist für den Körper. Doch das ist ein Trugschluss,

da sich die Verletzungsgefahr erhöht, wenn der Körper noch nicht aufgewärmt ist. Orientieren Sie sich zunächst ausschließlich an Ihren eigenen Fähigkeiten und nicht an denen erfahrener

Trainingspartner. Sicher – die Motivation ist in der Gruppe zwar größer, schwindet aber schnell, sobald Sie feststellen, dass Sie beim Tempo nicht mithalten können – im schlimmsten Fall überfordern Sie Ihren Körper.

Langsam anfangen, langsam aufhören

Stürmen Sie nicht direkt los, sondern laufen Sie langsam an, rät Prof. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln in der „Bild“. Ein „beliebter“ Fehler beim Joggen sei es außerdem,

in den letzten Minuten noch einmal alles zu geben. Fahren Sie Ihren Puls aber lieber schonend zurück oder gehen Sie mit schnellem Schritt. Anschließend sollten Sie leichte Dehnübungen nicht vergessen.

Anfänger sollten das Laufprogramm zwei bis drei Mal pro Woche wiederholen: Vermeiden Sie auch unbedingt den Fehler, Ihrem Körper nicht die Ruhephasen zu gönnen, die er zwischen den Trainingseinheiten benötigt.

Das raten Experten

„Im Alltag verbrennt der Körper zum Großteil Zucker, um Energie zu gewinnen“, sagt Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

„Energieschonender ist es, wenn er auf die Fettreserven zurückgreift, denn Zucker haben wir nicht so viel.“  Für die Fettverbrennung braucht der Körper ausreichend Sauerstoff.

Es ist also kontraproduktiv, wenn der Läufer völlig aus der Puste ist. Deshalb empfiehlt Froböse, etwa 80 Prozent des Trainings in einem moderaten, langsamen Tempo zu absolvieren –

damit man im sauerstoffreichen Bereich bleibt. Außerdem sei es wichtig, regelmäßig zu laufen: drei Mal pro Woche zwischen 45 bis 60 Minuten, rät Froböse.

Halten Jogger längere Distanzen problemlos durch, können sie sich langsam steigern und mit einem Intervall-Training beginnen, also beispielsweise einen kleinen Berg oder zwischendurch eine Minute Sprint einbauen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de
können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellenangabe: 06.12.2018, 10:34 Uhr | wp (CF)/ses/Isabelle Modler, dpa-tmn 

Vom Raucher zum Nichtraucher

Beim Rauchstopp kommt es auf die ersten zehn Tage an


Die letzten Zigaretten sind verschenkt, das Feuerzeug verbannt und die Wohnung gelüftet: Dem Rauchstopp steht jetzt nichts mehr im Weg – eigentlich. Denn trotz guter Vorsätze werden viele wieder schwach. Die ersten zehn Tage sind besonders schwer. Wir geben Tipps für einen erfolgreichen Verzicht.

Entzugserscheinungen machen vielen Aufhörwilligen zu schaffen. Der süchtige Körper hat sich so sehr an das Nikotin gewöhnt, dass er es vehement einfordert. Der Raucher kann an kaum etwas anderes mehr denken, als an den scheinbar erlösenden Zug.

Neben dem starken Rauchverlangen haben viele unter anderem mit Schlafstörungen, schlechter Laune, Nervosität, Aggressivität und gesteigertem Appetit zu kämpfen. Kein Wunder also, dass der Tabak lockt. Doch wer die ersten zehn Tage übersteht, hat die größte Hürde bereits geschafft.

Rauchstopp: Warten Sie nicht bis zum Jahresanfang, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. (Quelle: Victor Yang/Getty Images)

Aufhören zu rauchen: Nach zehn Tagen ist das Gröbste überstanden

Nach dieser kritischen Zeitspanne nehmen die Entzugserscheinungen deutlich ab: „Sie können sich sicher sein, dass sie nach sieben bis zehn Tagen stark abgeschwächt sind und spätestens nach einigen Wochen verschwinden“, schreibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihrer Webseite „rauchfrei-info.de“. Es lohnt sich also, durchzuhalten.

Stark bleiben – aus guten Gründen

Um den Rauchstopp zu schaffen, braucht es vor allem eines: Motivation. Damit diese nicht bröckelt, sollte man sich immer wieder bewusst machen, welche Vorteile der Verzicht mit sich bringt.

So steigt die Lebenserwartung deutlich an, da das Risiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sinkt.

Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sterben in Deutschland jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Studienergebnissen zufolge verlieren Männer, die pro Tag über zehn Zigaretten rauchen, im Durchschnitt etwa neun Lebensjahre. Bei Frauen sind es etwa sieben Jahre.

Vorteile: Rauchstopp gibt der Lunge neue Kraft

Verzichtet man auf den Qualm, verbessern sich nicht nur der Geruchs- und Geschmackssinn deutlich. Auch die Haut sieht frischer aus, da sie wieder besser durchblutet wird. Unangenehmer Mundgeruch, der auf das Rauchen zurückzuführen ist, verschwindet ebenfalls. Auch die körperliche Fitness nimmt rasch zu. „Bereits in den ersten drei Monaten nach dem Rauchstopp verbessert sich die Lungenfunktion. Das macht sich im Alltag bemerkbar, zum Beispiel beim Treppensteigen oder beim Sport“, erklärt Professorin Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA.


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Rauchentwöhnung: Von Entzugserscheinungen ablenken

Sport hilft außerdem, die Entzugserscheinungen durchzustehen. Er lenkt von der Rauchlust ab, entspannt und versorgt den Körper mit Sauerstoff. Bewegung ist eine gute Möglichkeit, neue Routinen zu schaffen und so das Verlangen zu senken. Wer nach dem Essen bisher immer eine Zigarette geraucht hat, kann stattdessen eine Runde um den Block gehen. Das tut auch der Verdauung gut. Und da viele während der Entwöhnungsphase vermehrt zu Süßem und Salzigem greifen, beugt körperliche Aktivität zudem zusätzlichen Pfunden vor, die mit der Raucherentwöhnung einhergehen können.

Nie an einem Montag aufhören zu rauchen

Wichtig ist auch, dass zum Start ein Zeitpunkt gewählt wird, der möglichst stressfrei ist. Zwar stellt für viele der Jahresbeginn den idealen Startschuss dar, doch gerade dann ist meist besonders viel los. Besser man wartet, bis der Druck etwas abgenommen hat oder man ein paar Tage frei hat. Ein ruhiges Wochenende bietet sich eher an als ein turbulenter Montag.

Zähneputzen trickst Verlangen nach Nikotin aus

Bei der Rauchentwöhnung geht es darum, Verhaltensmuster zu ändern: Wer gerne nach dem Essen raucht, putzt sich nach dem Essen die Zähne oder trinkt ein Glas Wasser. Wer zum Kaffee raucht, steigt in der ersten Zeit auf Tee um. Bei Stress können Kaugummikauen, Bonbonlutschen oder Kaffeetrinken helfen, der Zigarettenlust zu widerstehen.

Notfallstrategie gegen die Lust auf Zigaretten

Die größte Herausforderung ist, mit dem akutem Verlangen richtig umzugehen: Die Hände wandern schon Richtung Tasche? Die BZgA rät, erst einmal das Rauchen aufzuschieben – und tief ein- und ausatmen. Dann gilt es, zügig die Situation zu verändern, zum Beispiel von den rauchenden Kollegen wegzugehen.

In den ersten Wochen die Lieblingskneipe meiden

Außerdem sollte man gerade in der Anfangsphase der Entwöhnung Plätze meiden, an denen geraucht wird – sei es der Rauchertreff vor der Kantine oder die Lieblingkneipe, wo man von Freunden, die rauchen, verleitet werden könnte, auf eine Zigarette vor die Tür zu kommen. Wer bereits mehrere erfolglose Versuche hinter sich hat, sollte einen Arzt um Rat fragen. Es gibt verschiedene Präparate, Nikotinprodukte (Kaugummis mit NIkotin etc.) und Entwöhnungsmethoden, die helfen, den Entzug leichter zu überstehen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellenangabe: Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Erste Hilfe bei Vergiftungen

Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, sollten Sie umgehend den Giftnotruf und bei Lebensgefahr den Notarzt (112) anrufen. In der Zwischenzeit gilt es, Erste Hilfe zu leisten und wichtige Hinweise zur Art der Vergiftung zu sammeln. Die Giftnotrufzentralen leiten Sie am Telefon bei den ersten Schritten an. Das kann Leben retten.

Vergiftung: Um sie richtig zu behandeln, muss man sie erst einmal erkennen. (Quelle: metamorworks/Getty Images)

Vergiftung erkennen und Erste Hilfe leisten

Vergiftungen sind nicht immer unmittelbar zu erkennen. Wie das Deutsche Rote Kreuz informiert, kann eine Summierung verschiedener Symptome den Verdacht erhärten. Hierzu gehören neben Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auch Verhaltensauffälligkeiten wie Erregungszustände, Schock, Bewusstseinsstörungen sowie in schlimmen Fällen Atemstörungen oder sogar ein Atemstillstand. Eindeutige Hinweise können zusätzlich aufgefundene Medikamente oder offensichtliche Reste von Gift sein.

Wurde die Vergiftung durch Einatmen beispielsweise von Kohlenmonoxid oder anderen Gasen verursacht, sollten Sie zunächst an Ihre eigene Sicherheit denken, bevor Sie Erste Hilfe leisten. Wenn es Ihnen gefahrlos möglich ist, sollten Sie das Opfer in Sicherheit bringen. Ist dieses bewusstlos, überprüfen Sie seine Vitalzeichen. Können Sie keine Atmung oder Puls vernehmen, beginnen Sie umgehend mit den Wiederbelebungsmaßnahmen.

Fordern Sie andere Personen auf, währenddessen den Notruf zu informieren. Können Sie hingegen Vitalzeichen feststellen, bringen Sie das Opfer in die stabile Seitenlage, um einem Ersticken durch Erbrochenes vorzubeugen. Anschließend sollten Sie zunächst den Rettungsdienst alarmieren und dann die Giftnotrufzentrale informieren.


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Giftnotruf: Wichtige Informationen für Rettungsmaßnahmen

Auch in dem Fall, dass die vergiftete Person bei Bewusstsein ist, sollte der erste Anruf beim Giftnotruf erfolgen. Die Zentralen sind rund um die Uhr erreichbar. Je mehr Informationen Sie zum Fall geben können, desto besser können Ihnen die Experten dabei helfen, Erste Hilfe zu leisten: Wie alt ist das Opfer, wie schwer ist es ungefähr, welches Gift hat es eingenommen (Medikamente, Hersteller, Pflanzen) und in welchen Mengen?

Hier finden Sie die Liste der Giftnotrufzentralen im gesamten Bundesgebiet.

Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen zu vermeiden sind

Grundsätzlich vermeiden sollten Sie es hingegen, eigenständig Maßnahmen zu ergreifen wie beispielsweise das Herbeiführen von Erbrechen. Handelt es sich bei dem Gift um eine ätzende Substanz, könnten Sie auf diese Weise eine weitere Verätzung der Speiseröhre verursachen. (Erste Hilfe bei Verätzungen: Tipps)

Auch Präparate wie Kohletabletten sollten Sie nicht ohne Weiteres verabreichen. Ist unter Umständen eine endoskopische Untersuchung notwendig, würden Sie diese so unnötig erschweren. Sinnvoll ist es hingegen, bei Vergiftungen Flüssigkeit zu verabreichen, wenn es sich dabei um Wasser, Tee oder Saft handelt. Verzichten sollten Sie unbedingt auf Milch.

Falls Sie der Giftnotruf auffordert, den Patienten in ein Krankenhaus zu bringen, empfiehlt es sich, das vermeintliche Gift samt Verpackung mitzunehmen. Erbricht das Vergiftungsopfer von allein, versuchen Sie das Erbrochene mit einer Schüssel oder einem Eimer aufzufangen. Dieses könnte ebenfalls hilfreiche Aufschlüsse über Art und Schwere der Vergiftung geben.

Verwendete Quellen:

 

Intervallfasten, so funktionierts

Wie Intervallfasten funktioniert

Abnehmen ohne Verzicht  

Quelle:| Anja Sokolow, dpa

Statt Kalorien zählen einfach auf die Uhr schauen: In Deutschland boomt seit einigen Jahren das sogenannte Intervallfasten. Bei dieser Abnehmmethode geht es nicht darum, was man isst, sondern wann man isst.

 

Beim Brunchen greift Anna Engler gerne zu Eiern und Speck. Da können es auch schon mal zehn Streifen Bacon sein. „Ich bin ein absoluter Genussmensch“, sagt die 32-jährige Berlinerin. Sie verzichtet auf keine ihrer Lieblingsspeisen und nimmt trotzdem stetig ab. Seit Februar nun schon 14 Kilo. Ihre Methode: Intervallfasten.

Anna Engler in der Kantine ihres Arbeitsplatzes: Der 32-Jährigen gelang es durch sogenanntes „Intervallfasten“ innerhalb von sechs Monaten 14 Kilo abzunehmen. (Quelle: Arne Immanuel Bänsch/dpa)

„Sie müssen keine Kalorien zählen, sondern Stunden“

Statt wie beim klassischen Heilfasten mehrere Tage nichts zu essen, wird beim Intervallfasten zwischendurch pausiert. „Sie müssen keine Kalorien zählen, sondern Stunden. Statt ‚Friss die Hälfte‘ gilt: ‚Friss die Hälfte der Zeit!'“, bringt Autor und Arzt Eckart von Hirschhausen das Prinzip auf den Punkt. Er habe zehn Kilo verloren.

Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten genannt, boomt seit Jahren. Auf etlichen Internetblogs berichten Fastende von ihren Erfolgen. In Facebook-Gruppen tauschen Zehntausende Mitglieder Tipps und Tricks aus und motivieren sich mit Vorher-Nachher-Bildern. Experten zufolge entspricht die Methode der Natur des Menschen: Schließlich standen Jägern und Sammlern auch nicht täglich drei Mahlzeiten zur Verfügung.

Der Verzicht auf den Verzicht sei einer der wichtigsten Gründe für den Boom, sagt der Berliner Naturheilkundler Andreas Michalsen. „Es ist keine wirkliche Diät, sondern nur eine zeitliche Versetzung von Essen, ansonsten gibt es ja keine Vorschriften“, so der Charité-Professor und Chefarzt im Immanuel-Krankenhaus, wo jährlich etwa 1.500 Fastende betreut werden – sowohl Heilfastende, die mehrere Tage hintereinander nichts essen, als auch Intervallfastende.

Die 8:16-Methode ist eine der beliebtesten

Anna Engler fastet nach der 8:16-Methode: An acht Stunden pro Tag esse sie, die restlichen 16 Stunden gebe es nur kalorienfreie Getränke wie Tee oder Wasser. Auch schwarzer Kaffee sei erlaubt. Auf das Frühstück verzichtet sie. „Das habe ich sowieso schon immer gehasst und mich hinterher immer müde gefühlt“, sagt sie.

Ein Brunch mit Freunden dürfe schon mal sein. Ihre Essenszeit plane sie flexibel. Wenn ein Abendessen bis in die Nacht dauere, gebe es die erste Mahlzeit am Folgetag eben erst am Nachmittag. Sie fastet nur an vier Tagen pro Woche. Sonst isst die studierte Wirtschaftsingenieurin, ohne auf die Uhr zu schauen. Die 8:16-Methode ist eine der beliebtesten.

Andere fasten nach der 5:2-Methode. Sie essen fünf Tage pro Woche lang normal und nehmen an den anderen zwei Tagen jeweils nur bis zu 500 Kilokalorien zu sich. Als schwieriger gilt das „reine“ Intervallfasten: einen Tag essen, einen Tag verzichten.

Auch die Zellregeneration werde angeregt

Warum die Pfunde schwinden, erklärt Annette Schürmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. Sie forscht seit Jahren an Mäusen. Deren Stoffwechsel ist zwar weniger komplex, aber dem des Menschen ähnlich. „Mäuse, die ständig essen, verbrennen nur Kohlenhydrate.“ Eine Fastenperiode sorge dafür, dass der Körper vom Kohlenhydrat- auf den Fettstoffwechsel schalte.

„Das heißt, dass damit wirklich Fette verbrannt werden und die Pölsterchen reduziert werden“, so Schürmann. Zudem sammelten sich in der Leber nicht so viele giftige Zwischenprodukte an. Mäuse reagierten wieder empfindlich auf das Hormon Insulin, was Diabetes 2 verhindern könne.

Auch die Zellregeneration werde angeregt, heißt es. „Wenn wir fasten, geben wir dem Körper Zeit, seinen Reparaturmodus in den Zellen und Genen einzuschalten“, sagt Michalsen mit Blick auf die Autophagie, einen Prozess der Müllentsorgung in Körperzellen. „Es gibt eine unglaubliche Fülle von extremst beeindruckender Forschung an Tieren.“ So deuteten Studien auf einen Schutzeffekt gegen Demenz, Schlaganfälle, Herzinfarkte und Krebs hin.

Ernährungsgesellschaft kritisiert Intervallfasten

Ob das auch beim Menschen so sei, wisse man nicht. „Es fehlen die großen Studien am Menschen. Aber der Fakt, dass das Drehen an der Uhr etwas bewirkt, ist belegt“, so der Arzt. Er empfiehlt Patienten, Intervallfasten für sich auszuprobieren und einen passenden Rhythmus zu finden. Er habe jährlich etwa zu 500 Patienten Kontakt, die dies praktizieren. „90 Prozent finden das toll. Sie verlieren Gewicht. Ihr Blutdruck verbessert sich. Zehn Prozent tut es nicht gut. Diesen Patienten sage ich: Bitte lassen Sie es“, so Michalsen, der selbst im Intervall fastet.

Dagegen hält die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Intervallfasten nicht für geeignet, das Gewicht langfristig zu regulieren. Es fehlten konkrete Empfehlungen zur Lebensmittelwahl, so die Begründung. „Das Intervallfasten als kategorisch schlecht anzusehen, finde ich nicht so sinnvoll“, entgegnet Schürmann. Sie empfiehlt einen Kompromiss: „Natürlich sollte man sich in den Essensphasen an die Richtlinien der DGE halten und ausreichend Kohlenhydrate, Protein und wenig Fett, viel Obst und Gemüse konsumieren.“

Für Anna Engler ist das Intervallfasten der beste Weg. „Ich habe keinen Jo-Jo-Effekt wie bei Diäten“, sagt sie. „Ich fühle mich viel fitter und beweglicher.“ Sie gehe wieder Joggen und mache Yoga, früher habe der Bauch dabei gestört. Ihr Ziel sei es, wieder auf 68 Kilo zu kommen und Kleidergröße 38 tragen zu können. „Es fehlen nur noch sechs Kilo“, so die 1,68-Meter-Frau. Erreiche sie das Ziel, wolle sie ein bis zwei Tage pro Woche fasten, um das Gewicht zu halten.

Wird Intervallfasten das Heilfasten verdrängen? „Beide Ansätze sind komplementär“, sagt Françoise Wilhelmi de Toledo vom Vorstand der Ärztegesellschaft Heilfasten & Ernährung (ÄGHE). Ihr Kollege Michalsen meint, Heilfasten sei eine Herausforderung, bedürfe der Vorbereitung und Begleitung. Intervallfasten sei im Gegensatz dazu „hoch alltagskompatibel“.

Demenz: Ursachen und Symptome

Gedächtnisverlust

Demenz: Es gibt verschiedene Formen von Demenzerkrankungen, die alle zum Verlust der Denkfähigkeit führen. (Quelle: Getty Images)

In manchen Alltagssituationen streikt das Gedächtnis, wirkt eine gewohnte Umgebung plötzlich fremd. Das ist keine Frage des Alters: Oft ist Stress die Ursache für Blackouts. Wann aber deuten Vergesslichkeit und Desorientierung auf eine beginnende Demenz hin? Lesen Sie alles zu Ursachen und Symptomen der Krankheit.

Was ist Demenz?

Demenz (lateinisch „de“ = fehlend; lateinisch „mens“ = der Geist) ist der medizinische Oberbegriff für eine fortschreitende, unheilbare Veränderung des Gehirns. Sie führt zum allmählichen Verlust der Denkfähigkeit und des Gedächtnisses, zu Verwirrtheit und Veränderungen der Persönlichkeit. Mit fortschreitendem Verlauf der Krankheit sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage, ihren Alltag selbständig zu bewältigen.

Demenz gilt als Volkskrankheit. In Deutschland leiden mehr als 1,5 Millionen Menschen an dem unheilbaren Gedächtnisverlust. Bis zum Jahr 2050, so die Prognose der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, soll die Zahl der Betroffenen auf drei Millionen ansteigen.

Formen von Demenz

Es gibt verschiedene Formen von Demenzerkrankungen, bei denen der Gedächtnisverlust unterschiedliche Ursachen hat:

  • Alzheimer: Die häufigste Form der Demenz ist die sogenannte Alzheimer-Demenz, kurz Alzheimer. Sie macht 50 bis 70 Prozent aller Demenzerkrankungen aus. Die Krankheit ist nach dem deutschen Arzt Alois Alzheimer benannt. Er beschrieb sie im Jahr 1906, nachdem er im Gehirn einer verstorbenen Patientin charakteristische Veränderungen festgestellt hatte. Die Ursache für Alzheimer ist das Absterben von Nervenzellen und Nervenverbindungen im Gehirn.
  • Vaskuläre Demenz: Die zweithäufigste Form ist die Vaskuläre Demenz. Der medizinische Begriff „vaskulär“ bedeutet so viel wie „gefäßbedingt, durchblutungsbedingt, die Blutgefäße betreffend“. Eine Vaskuläre Demenz wird meist durch kleine Schlaganfälle ausgelöst, die das Hirngewebe absterben lassen.
  • Lewy-Körper-Demenz: Die Lewy-Körper-Demenz ist die dritthäufigste Form aller Demenzerkrankungen. Die Ursachen und Symptome ähneln denen von Alzheimer. So lagern sich ebenfalls Eiweißreste – die so genannten Lewy-Körperchen – in den Nervenzellen des Gehirns ab, die die Kommunikation stören. Zwar bleibt das Gedächtnis länger erhalten als bei Alzheimer, aber es treten häufiger Sinnestäuschungen und Halluzinationen auf. Die Demenzform ist nach dem Berliner Neurologen Friedrich H. Lewy benannt, der das Krankheitsbild erstmals in seinem im Jahr 1912 erschienen Buch über die „Paralysis agitans“ beschrieb. An dieser Demenzform war auch der Hollywoodstar Robin Williams erkrankt.
  • Morbus Pick: Eine seltenere Form der Demenz ist der Morbus Pick. Wissenschaftlich dokumentiert wurde Morbus Pick um 1900 von dem Prager Neurologen Arnold Pick. Er stellte bei der Obduktion früh verstorbener, damals als „Schwachsinnige“ bezeichnete Patienten einen ungewöhnlichen Gewebeschwund in deren Gehirnen fest und stufte dieses Phänomen als eigene Krankheit ein.

Symptome: Mögliche Anzeichen für eine Demenzerkrankung

Demenz kann sich durch folgende Symptome äußern:

  • Liegenlassen von Gegenständen an „falschen“ Plätzen: Bei Betroffenen kommt es vor, dass sie Gegenstände an „falsche“ Plätze legen: zum Beispiel den Schlüsselbund in den Kühlschrank, das Portemonnaie in den Mülleimer, die Armbanduhr in eine Schublade. Später können sie sich nicht mehr daran erinnern, wo sie die Dinge „verlegt“ haben.
  • Stimmungsschwankungen: Menschen mit Demenz können aber in ihrer Stimmung sehr abrupt schwanken, oft ohne erkennbaren Grund.
  • Antriebslosigkeit: Demenzkranke verlieren das Interesse an ihrer Arbeit oder ihren Freizeitbeschäftigungen, finden aber auch keine alternativen, neuen Beschäftigungen.
  • Orientierungslosigkeit: Menschen mit Demenz können in der eigenen Wohnumgebung die Orientierung verlieren und haben kein Zeitgefühl.
  • Mangelnde Wahrnehmung von Umwelt, Jahreszeiten und Klima: Beispielsweise im Hochsommer hüllt sich ein Dementer in Schal und Mantel, bei winterlichen Temperaturen trägt er Sandalen oder geht im Morgenmantel zum Einkaufen.
  • Messeinheiten und Zahlen sind kryptisch: Menschen mit Demenz haben Probleme, die Uhr zu lesen, Zahlen zuzuordnen oder simple Rechenaufgaben zu lösen.
  • Vergesslichkeit im Alltag: Der oder die Betroffene vergisst, das Wasser in der Badewanne abzustellen, das Gargut aus dem Ofen oder vom Herd zu nehmen, das Haustier zu füttern.
  • Wortfindungsstörungen: Es fällt schwer, bekannte Dinge und Gegenstände zu benennen, einfache Worte und Sätze zu formulieren und zu schreiben. Stattdessen werden Phrasen x-fach wiederholt.
  • Wesensveränderung: Eine Person, die bislang friedfertig und zurückhalten war, reagiert zunehmend aggressiv und aufbrausend und umgekehrt.

Wer feststellt, dass das Gedächtnis stetig nachlässt und/oder weitere der oben aufgeführten Symptome bei sich beobachtet, sollte einen Termin beim Hausarzt oder einem Facharzt vereinbaren.

Verwendete Quellen:

  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft
  • Statista

Fieberkrämpfe bei Kindern

Was hilft bei einem Fieberkrampf ?

Es verursacht bei Eltern fast immer einen Riesenschreck, wenn sie sehen das ihr Kind während  eines Fieberkrampfes Muskelzucken bekommt, die Augen verdreht und kurz das Bewusstsein verliert. Eigentlich sind solche Fieberkrämpfe harmlos. Halten sie allerdings länger als 15 Minuten an, dann sollten Sie dringend den Notarzt rufen.

Wann treten Fieberkrämpfe auf?

Fieberkrämpfe bei Kindern treten in der Regel im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren auf. Am häufigsten sind sie im zweiten Lebensjahr, Jungen sind etwas öfter betroffen als Mädchen. Bei etwa 25 Prozent dieser Kinder sind bereits im engeren Familienkreis Fieberkrämpfe aufgetreten. Eine erbliche Veranlagung ist daher in vielen Fällen anzunehmen.

Daneben ist vor allem die Geschwindigkeit des Fieberanstiegs entscheidend für das Auslösen eines Fieberkrampfes. In der Regel sind die Krampfanfälle von kurzer Dauer und treten einmalig auf. Das Risiko eines Rückfalls ist am größten, wenn eine erbliche Vorbelastung besteht, es häufig Fieber hat und die Körpertemperatur beim ersten Fieberkrampf unter 39 Grad Celsius war.

Das sind die Symptome für einen Fieberkrampf

Bei einem Fieberkrampf verliert das Kind für kurze Zeit das Bewusstsein. Die Muskulatur verkrampft sich, Arme und Beine zucken. Häufig verdrehen Kinder die Augen oder haben einen starren Blick. Die Atmung verlangsamt sich und die Haut kann sich blau verfärben. Häufig dauert so ein Anfall nur wenige Minuten, dann erschlafft der Körper, die normale Hautfarbe kommt zurück und das Kind ist völlig entkräftet und müde. An den Fieberkrampf erinnert sich das Kind oft gar nicht.


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Wie sollten sich Eltern bei einem Fieberkrampf verhalten?

Oberstes Gebot bei einem Fieberkrampf: Ruhe bewahren! Das krampfende Kind wird weich gelagert, am besten auf einem Bett oder einer Decke. Die Kleidung wird gelockert. Fiebersenkende Maßnahmen wie Wadenwickel sind ratsam. Das Kind darf in dieser Situation nichts zu essen oder trinken bekommen. Wenn es sich erbricht, muss es in die stabile Seitenlage gebracht werden, damit es sich nicht verschluckt.

Ist es der erste Fieberkrampf sollten die Eltern das direkt danach zum Arzt bringen, um die Ursache des Krampfes zu klären. Wenn der Anfall länger als ein paar Minuten dauert, muss ein Notarzt gerufen werden.

Wie wird ein Fieberkrampf behandelt?

Während des Anfalls kann der Arzt krampflösende und fiebersenkende Mittel geben. Bei Kindern, die wiederholt Fieberkrämpfe haben, ist es hilfreich, wenn die Eltern Diazepam-Zäpfchen im Haus haben. Es hemmt bereits nach wenigen Minuten die Krämpfe. Wenn das Kind nach fünf Minuten immer noch krampft, kann ein weiteres Zäpfchen gegeben werden. Die mögliche Höchstmenge sollte je nach Kind und Art der Anfälle mit dem Arzt vereinbart werden. Das Kind sollte bei hohem Fieber abgekühlt werden, entweder indem es entkleidet und nur mit einem dünnen Laken bedeckt wird, mit Wadenwickeln oder mit fiebersenkenden Medikamenten wie beispielsweise Paracetamol.

Wie kann man vorbeugen?

Zur Vorbeugung weiterer Anfälle sollte nach einem Fieberkrampf im Abstand von maximal drei Stunden Fieber gemessen werden und plötzliche Temperaturanstiege zum Beispiel Wadenwickeln vermieden werden. Generell sollte bei Infekten regelmäßig die Temperatur gemessen und auf erste Anzeichen eines Krampfes geachtet werden. Das Kind sollte viel Wasser trinken.

Bei einer Körpertemperatur über 38,5 Grad Celsius sollten fiebersenkende Medikamente gegeben werden, um einen plötzlichen Temperaturanstieg und damit einhergehenden Fieberkrampf zu verhindern. Diazepam-Zäpfchen dienen nicht zur Vorbeugung, sie helfen nur bei akuten Anfällen. Mit circa sechs Jahren hören Fieberkrämpfe normalerweise auf.

Welche Folgen können Fieberkrämpfe haben?

Fieberkrämpfe sehen zwar erschreckend aus, sind aber in der Regel harmlos. Es entstehen sehr selten bleibende Schäden im Gehirn des Kindes. Nur wenn die Krämpfe sehr lang anhalten, in kurzen Abständen immer wieder auftreten oder Epilepsie in der Familie vorkommt, könnten möglicherweise Schädigungen oder Funktionsstörungen im Gehirn auftreten. Ein Besuch beim Arzt nach einem Krampfanfall ist zur Ursachenforschung beziehungsweise richtigen Behandlung daher unerlässlich.

Quelle: dpa

Autismus

 

Eltern und Umwelt bleiben ausgesperrt

Das Kind möchte nicht mit anderen Kindern spielen. Viel lieber beschäftigt es sich allein mit seinen Spielsachen. Mit anderen Menschen vermeidet es einen direkten Augenkontakt und auf das Lächeln der Menschen reagiert es nicht. Das sind Auffälligkeiten, die auf Autismus hinweisen können.

Autisten wiederholen oft immer wieder dieselben Abläufe, zum Beispiel das Anordnen von Spielsachen nach einer festgelegten Reihenfolge. (Quelle: Martin Poole/Thinkstock by Getty-Images) 

 

Da sich die Wahrnehmung autistischer Kinder  sich von den anderen Menschen unterscheidet haben diese Kinder Anpassungsschwierigkeiten. Sie werden von ihrer Umwelt wie von einer unsichtbaren, undurchdringlichen Mauer getrennt. Es ist eine Ausformung des menschlichen Seins, die jedoch – wie alle anderen auch – neben Schwierigkeiten auch Vorteile mit sich bringt: Während Autisten scheinbar „einfache“ Dinge schwer fallen können, können ihnen wiederum „schwere“ Dinge leicht fallen. Auf diese Besonderheit ihrer Krankheit würden viele Autisten ungern verzichten. Sie betrachten diese eher als eine andere Art Menschen wahrzunehmen

Definition von Autismus

Bei Autismus handelt es sich um eine  neurologische Entwicklungsstörung. Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion sowie beim sozialen Verständnis sind der Fall. Uneinig sind sich Mediziner darüber, ob es sich bei dem Autismus um eine Krankheit oder aber eine besondere Art der menschlichen Informationsverarbeitung handelt. Besonders die Wahrnehmungsverarbeitungen, Denkweisen und Problemlösungsansätze sind bei Autisten eingeschränkt. Diese Einschränkungen stellen im Alltag der Betroffenen und beim Umgang mit Mitmenschen häufig eine Behinderung dar. Menschen mit Autismus können emotionale Signale ihrer Mitmenschen nur schwer einschätzen und haben Schwierigkeiten, diese auszusenden. Menschen mit Autismus zeigen außerdem sich wiederholende, stereotype Verhaltensweisen.

Was ist das Autismus-Spektrum?

Man kann Autismus nicht an einem einzigen Symptom erkennen, denn die Übergänge zwischen Autismus und Nicht-Autismus sind fließend. Alle autistischen Menschen teilen sich ganz bestimmte Merkmale, aber kein Merkmal ist dabei wie das andere. Das heißt, manche Menschen sind „ein bisschen autistisch“ und andere sind sehr autistisch. Es müssen genügend Symptome zusammen kommen, damit man von einem Autismus sprechen kann.

Autismus als Besonderheit mit Leidensdruck wahrnehmen

Britische Forscher haben herausgefunden, dass auf Einhundert Kinder ein Kind an Autismus leidet, und Jungen sind etwa vier Mal öfter betroffen als Mädchen. Und man muss tatsächlich von „leiden“ sprechen, lautet die Meinung von Inge Kamp-Becker. Frau Kamp-Becker ist die Leiterin der Marburger Spezialambulanz für Autismus-Spektrum-Störungen an der Universität Marburg. Weiter meint sie: „Denn auch wenn vor allem im Internet vielfach eine Sichtweise propagiert wird, die Autismus als eine neue Form des Daseins beschreibt und die Symptome von autistischen Störungen ins Positive umformuliert, so bestehen in der Regel doch starke Schwierigkeiten, an der Gesellschaft teilzunehmen und sich zu integrieren. Vor allem, wenn keine kognitive Beeinträchtigung vorliegt, nehmen die Kinder ihre ‚Andersartigkeit‘ durchaus wahr und leiden darunter, da sind sich die meisten Kliniker und Wissenschaftler einig“.

Autistische Kinder spielen gern allein und interessieren sich sehr für bestimmte Details einer Sache. (Quelle: natasa778/Thinkstock by Getty-Images) 

Test am besten durch den Spezialisten

Meistens fallen nur Kleinigkeiten auf, die auf einen Autismus hindeuten. Wenn ein Kind nicht auf ein Lächeln reagiert oder lieber alleine als mit anderen Kindern spielen möchte, deuten viele Eltern dies als Autismus und sind verunsichert. Doch das muss nicht gleich auf Autismus hinweisen. Autistische Störungen sind bei jedem Kind unterschiedlich stark ausgeprägt. Frau Kamp-Becker erklärt weiterhin:  „Die Symptome sind sehr vielfältig und erfordern eine differenzierte und ausführliche diagnostische Untersuchung. Hierzu wird mit standardisierten Methoden gearbeitet, die die gesamte Symptomatik in ihrer Vielfalt berücksichtigen, was fachliche Expertise und Erfahrung erfordert“. Bei Babys treten oft Probleme beim Essen und Schlafen auf. Meist entwickeln sie selbststimulierende Verhaltensweisen.

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Test für Autismus

Man kann heutzutage sowohl für Kinder als auch für Erwachsene online einen Test durchführen. Diese Tests vermögen allerdings nicht zwischen den verschiedenen Formen des Autismus unterscheiden. Der Test kann daher nicht mehr sein als eine erste Einschätzung. Es kommt vor, dass es bei den Resultaten solcher Tests zwischen Autisten und Nicht-Autisten zu Überschneidungen kommen. Leider kann es auch bei einer Diagnose durch einen Psychiater zu Fehleinschätzungen kommen, was als Autismus gekennzeichnet wird und was nicht.

Symptome von Autismus

Eltern können jedoch auf typische Kernsymptome des Autismus bei ihren Kindern achten. Die Vorsitzende des Regionalverbands Autismus Göttingen spricht aus eigener Erfahrung : „Wir haben gemerkt, dass etwas nicht stimmt, als einer unserer Söhne mit einem Nachbarjungen zusammen im Sandkasten saß, unserem Sohn war es völlig egal ob da noch jemand saß oder nicht.“ Weitere Symptome sind, dass die Kinder oft unnahbar wirken, sie weichen Blickkontakten und Berührungen aus. Auch ihre Interessen beschränken sich zumeist auf wenige Interessensfelder. Allerdings entwickeln sie dann dort häufig einen Expertenstatus.

Autistische Kinder spielen gern allein und interessieren sich sehr für bestimmte Details einer Sache. (Quelle: natasa778/Thinkstock by Getty-Images)    ( Autimus 3 )

Verhaltensweisen von Autisten

Es gibt einige wenige Symptome, die bei den meisten Autisten auftreten:

* Schwierigkeiten, Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten

* Schwierigkeiten, mit anderen Menschen zu kommunizieren, zum Beispiel durch Sprache

* Stereotypische Verhaltensweisen, die sich wiederholen

Beziehungen

Autisten kapseln sich meist von ihrer Umwelt ab und spielen meist lieber alleine. Sie wirken dadurch, dass sie in ihrer eigenen Welt leben, auf andere Menschen unnahbar. Manche Autisten verweigern einen Händedruck und / oder lassen sich nicht gerne umarmen. Wie bereits erwähnt vermeiden sie Blickkontakt und jede Art von Berührungen. Dadurch, dass Autisten andere Menschen um sich herum nicht wahrnehmen, begrüßen oder verabschieden sie diese auch nicht.

Sprache

Im frühkindlichen Stadium haben Autisten eine eingeschränkte Sprechweise. Dieses Stadium nennt man auch das Kanner-Syndrom. Bei diesem Syndrom fangen die Betroffenen oft mit Beginn der Pubertät an zu sprechen. Auch im Erwachsenen-Stadium sprechen sie kaum. Wenn sie aber sprechen, dann meist in einem ungewöhnlich betonenden tiefen Tonfall. Dabei beziehen Sie Mimik und Gestik kaum in ihre Kommunikation mit ein. Dadurch wirken sie auf andere Menschen oft eigentümlich und kühl. Sie betonen zum Beispiel eine Aussage wie eine Frage. Wenn man sie von außen betrachtet mit jemandem kommuniziert, dann ist das in der Regel mehr ein Monolog als ein Dialog. Das ist so, weil es Autisten schwerfällt auf den Gegenüber einzugehen. Autisten haben meist ein gutes Gehör. Dennoch kann es sein, dass Autisten nicht reagieren wenn man nach ihnen ruft.

Stereotypien

Wenn sich Autisten für ein bestimmtes Gebiet zu interessieren, werden sie niemals müde. Ich denke dabei etwa an sortieren von Dingen. Weiterhin interessieren sich autistische Kinder meist mehr für einen Teil eines Gegenstandes als für den ganzen Gegenstand, zum Beispiel eher für die Räder des Spielzeugautos als für das Auto selbst.

Autisten wippen häufig mit dem Körper hin und her oder knirschen mit den Zähnen, da sie häufig bestimmte Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe wiederholen. Werden äußere Reize als überfordernd wahrgenommen, dann kann dies beruhigend, aber auch genauso gut stimulierend, wenn beispielsweise äußere Reize zu gering sind und damit nicht zu dem Autisten durchdringen.

Rituale

Für Autisten ist es wichtig für ihr Wohlbefinden, dass alle Dinge immer den gleichen Ablauf haben, also nach festen Strukturen ablaufen, denn  sie sind sehr empfindlich gegenüber Veränderungen. So kann es bei Autisten zu Angstzuständen oder Irritationen führen, wenn  zum Beispiel die Lieblingsschuhe an einem anderen Platz stehen oder der allmorgendliche Weg zur Schule über einen Umweg verläuft. Angststörungen und Schlafstörungen sind bei Autisten nicht ungewöhnlich.

Verschiedene Formen autistischer Störungen

Die bekannteste Form autistischer Störungen ist der frühkindliche Autismus, auch Kanner-Syndrom genannt. Der frühkindliche Autismus kann bereits im Säuglingsalter auffallen. Entsprechende Anzeichen sollte man sofort zum Anlass nehmen, eine spezifische Diagnostik einzuleiten, um möglichst früh unterstützen zu können. Diese Kinder sind oft unterdurchschnittlich intelligent und benötigen meist lebenslang Hilfe und Unterstützung. Die Intelligenz einer Person ist jedoch unabhängig von der Stärke des Autismus. Die kognitiven Fähigkeiten von autistischen Menschen reichen von Intelligenzminderung über durchschnittliche Intelligenz bis hin zu Hochbegabung. Kinder mit dem Asperger-Syndrom oder auch dem so genannten atypischen Autismus, beides mildere Formen, haben gute Chancen auf ein selbstständiges Leben.

Das Asperger-Syndrom und der atypische Autismus

Im aktuellen ICD-10 wird noch zwischen frühkindlichem Autismus, also dem Kanner-Syndrom, dem Asperger-Syndrom und dem atypischen Autismus als Formen unterschieden. Das DSM-5 hingegen, also das dominierende psychiatrische Klassifikationssystem in den USA, unterscheidet keine Subtypen mehr und spricht nur noch von einer allgemeinen Autismus-Spektrum-Störung.

Kinder mit Asperger-Syndrom oder dem atypischen Autismus fallen damit frühestens im Kindergartenalter, oft auch erst in der Grundschule auf. Sie nehmen nur sehr begrenzt Kontakt zu anderen Menschen auf und wirken isoliert. Einige sind sehr intelligent, kennen sich in bestimmten Gebieten perfekt aus, haben aber trotzdem Probleme beim Lernen. Sie wirken oft altklug und sehr ernst, führen häufig Selbstgespräche und reden mit einer auffälligen Sprachmelodie. Ein Eingehen auf den anderen und das von ihm Gesagte ist ihnen nur schwer möglich. Wutausbrüche und eine ungelenke Körpersprache sind ebenfalls typisch für diese Formen. Neben verstärkten Ängsten können auch Schlafstörungen und Tics auftreten.

Jeder Einzelfall erfordert eine individuelle Therapie

Nicht zuletzt aufgrund der Vielfältigkeit der Symptome und der verschiedenen Formen des Autismus ist es schwer, eine exakte Diagnose zu stellen. „Zunächst einmal ist eine differenzierte diagnostische Untersuchung notwendig, an die sich eine ausführliche und intensive Beratung der Eltern anschließen sollte“, erklärt Inge Kamp-Becker.

„Ziel ist es, ein genaues Bild über die Stärken und Schwächen des Kindes zu erhalten und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen, wobei sich verhaltenstherapeutische Maßnahmen als besonders hilfreich erwiesen haben.“ Man arbeitet hier oft mit einem Verhaltenstraining, das sich Applied Behavior Analysis (ABA) nennt und das sich, vereinfacht gesagt, am Belohnungsprinzip orientiert. Manchmal ist es auch sinnvoll, Krankengymnastik sowie Logopädie in den Behandlungsplan mit einzubauen. Vollständig heilbar ist Autismus nach heutigem Wissensstand allerdings nicht.

Vorsicht vor dubiosen Heilsversprechen

„Das bedeutet aber nicht, dass man Menschen mit Autismus nicht fördern kann und damit die Symptomatik reduziert. Forscher und Ärzte sind sich darüber einig, dass eine frühe diagnostische Zuordnung und damit ein frühes Eingreifen durchaus geeignet sind, den Verlauf der Störung positiv zu beeinflussen.“ Bei der Therapie geht es letztlich darum, den Kindern zu helfen, mit anderen in Kontakt zu treten und Beziehungen aufzubauen. Sie sollte sich immer genau an dem betroffenen Kind ausrichten, seine individuellen Einschränkungen genauso beachten wie seine Stärken. Ein frühes Erkennen ist wichtig, um Kinder mit Autismus früh fördern und ermutigen zu können. Ein Spezialinteresse etwa kann so zu einem späteren Beruf führen, was Autisten die Eingliederung in die Gesellschaft erleichtert.

Bei der Auswahl eines geeigneten Therapieangebots ist allerdings Vorsicht geboten. „Leider ist es so, dass ein breites Angebot an verschiedensten therapeutischen Ansätzen existiert, die den Eltern teilweise ‚Wunder‘, ‚Heilung‘ oder ‚ein normales Funktionsniveau‘ mit ’normalem Schulbesuch‘ und ’normalem Intelligenzquotienten‘ versprechen, die ‚wissenschaftlich nachgewiesene‘ Methoden anpreisen, ohne dass klar ist, was damit überhaupt gemeint ist“, warnt die Autismus-Spezialistin. Eltern bräuchten hier Unterstützung und Beratung, da es leider auch manch einen Ansatz gäbe, der viel Geld, Aufwand und Hoffnung koste, sich aber schon längst als unwirksam erwiesen habe.

Die Rolle der Eltern bei der Therapie

Überhaupt verdienen die Eltern autistischer Kinder besondere Aufmerksamkeit. Viele sperren sich zunächst, wollen nicht wahrhaben, dass ihr Kind Autist ist. „Das ist auch ganz verständlich, schließlich handelt es sich um eine lebenslange Diagnose“, so Martin Sobanski, Leiter der Abteilung für Entwicklungsstörungen am Heckscher-Klinikum München.

Akzeptanz ist wichtig, denn sie ist die Voraussetzung dafür, dass schnell mit einer Therapie begonnen werden kann. Betroffenen Eltern rät der Münchner Mediziner, sich Hilfe bei anderen, erfahreneren Betroffenen zu suchen. „Der Austausch hilft bei der Trauerarbeit und liefert oft auch ganz praktische Ratschläge im Umgang mit der Entwicklungsstörung“, erklärt Sobanski.

Therapieformen

Autismus bleibt ein Leben lang. Therapien konzentrieren sich also darauf, die Talente der Kinder zu fördern sowie die Kommunikationsfähigkeit und die Sozialkompetenz der Autisten zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise mithilfe von Verhaltenstherapie, Reittherapie, Musik- und Kunsttherapie, Sprachförderung, Krankengymnastik und Ergotherapie. Auch die Eltern werden bei diesen Maßnahmen unterstützt, um deren Stress zu reduzieren.

Ursachen von Autismus

Warum ein Mensch überhaupt an Autismus erkrankt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Frühere Theorien, dass autistische Kinder von ihren Eltern innerlich abgelehnt werden und sich daraufhin in ihre eigene Welt zurückziehen, sind heute nicht mehr aktuell. „Die These der so genannten ‚Kühlschrankmütter‘ ist zweifelsfrei überholt und nicht haltbar!“, macht Inge Kamp-Becker eindringlich klar.

„Dennoch sollte man beachten, dass die Eltern von Kindern mit Autismus einen Einfluss auf den Verlauf der Störung haben. Es ist erwiesen, dass es hilfreich ist, die Eltern in die Förderung beziehungsweise Therapie ihres Kindes mit einzubeziehen und dass sie sogar für den Erfolg dieser Maßnahmen entscheidend sein können.“

Biologische Ursachen stehen im Vordergrund

Bei der Suche nach Krankheitsursachen geht die medizinische Forschung inzwischen davon aus, dass neben den als sicher geltenden erblichen Faktoren auch Infektionskrankheiten eine entscheidende Rolle spielen. Erkrankt eine Mutter zum Beispiel während der Schwangerschaft an Röteln, dann erhöht sich das Autismus-Risiko um das Zehnfache. Ein Zusammenhang zwischen der Mumps-Masern-Röteln-Impfung und Autismus konnte allerdings in einer Studie der McGill University in Montreal ausgeschlossen werden.

Wissenschaftler der University of California haben sich dagegen mit Umweltfaktoren und deren Wirkung auf die mit Autismus in Zusammenhang gebrachten Gene beschäftigt und im vergangenen Jahr Forschungsergebnisse veröffentlicht, in denen sie auch das Verwenden bestimmter Pflanzenschutzmittel für die Entstehung von Autismus verantwortlich machen. Im Verdacht stünden unter anderem Pyrethrine, die auch in einigen Anti-Läusemitteln und Haustiershampoos enthalten sind. Kamp-Becker warnt in diesem Zusammenhang aber vor voreiliger Panikmache. „Hier handelt es sich um eine erste Studie, daher ist das Ergebnis vorläufig noch mit Vorsicht zu behandeln. Denn schon Ergebnisse, die autistische Störungen mit Impfungen im Zusammenhang gebracht haben und die viele Eltern verunsicherten und ängstigten, haben sich als nicht haltbar erwiesen.“

 

Quellennachweis : Simone Blaß; rw; az, dpa, t-online.de

 

 

Mit meiner Figur bin ich ja ganz zufrieden, aber …….

So schrumpft das riskante Bauchfett wirklich

Das rät Ihnen der Experte 

„Mit meiner Figur bin ich ja ganz zufrieden, wenn nur mein Bauch ….. “ Sicherlich haben Sie auch schon so zu sich gesprochen und vielleicht haben Sie ja auch resigniert, weil egal was Sie auch tun, der Rettungsring will einfach nicht verschwinden. Dabei ist Bauchfett oder der Rettungsring nicht nur ein optisches Problem, nein er kann auch Ihrer Gesundheit schaden.

Rettungsringe sind nie gesund

Lassen Sie sich nicht von dem Mythos leiten, der Ihnen suggeriert ein paar Kilo Zuviel schaden nichts. Nein, ein Übergewicht, das für Ihre Gesundheit gut ist, gibt es einfach nicht. Diese Aussage beruht auf einer Aussage des ärztlichen Direktors am Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin der TU München und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG), Prof. Hans Hauner gleich zu Beginn klar.“ Er sagt weiterhin, dass sich durch Übergewicht das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung  stark ansteigt  Auch für den Stoffwechsel und Ihre Gelenke ist das Übergewicht äußerst belastend.“

Je höher der Fettanteil, desto größer die Risiken

Besonders kritisch ist Zuviel Bauchfett. Jeder Mensch hat eine Menge Bauchfett, selbst die schlankesten und das Bauchfett ist  besonders stoffwechselaktiv. Prof Hauner meint weiterhin, das bei einem gesunden und normalen Menschen etwa Zehn bis fünfzehn Prozent des gesamten Fettes im Bauchraum zu finden ist. Steigt die Fettmasse über diese zehn bis fünfzehn Prozent an, werden entzündungsauslösende Faktoren immer aktiver. Es kommt dann häufig zu chronischen Entzündungen und sind meist verantwortlich dafür, dass diese Menschen häufiger als Normalgewichtige auch an Diabetes Typ 2 erkranken.

„Wo Rettungsringe sind auch gefährliches Bauchfett“

Wie kann ein medizinischer Nichtfachmann den Unterschied zwischen dem harmlosen Unterbauchfett und dem gefährlichen viszeralen Bauchfett erkennen? „Das geht nur mit aufwändigen Untersuchungen, etwa mit Hilfe eines Computertomographen“, erklärt der Experte. „Aber Sie können davon ausgehen, dass da, wo Rettungsringe sind, auch viszerales Bauchfett ist.“

Sie sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich neben dem Blutdruck auch Ihren Blutzuckerspiegel messen lassen, um feststellen zu lassen ob Sie ein Gesundheitsrisiko haben.

Männer gefährdeter als Frauen

Ein Taillenumfang von mehr als 94 cm bei Männern  und mehr als 80 cm birgt das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen zu erkranken und einem erhöhten Risiko auf Diabetes ausgesetzt sind. Weitere Entzündungsreaktionen im Körper entstehen, weil das viszerale Fett zudem die Leber belastet. Da Männer von Natur her im Bauchbereich mehr Fett einlagern als Frauen, sind Männer auch stärker gefährdet.

Viszerales Bauchfett ist leichter abbaubar als Unterhautfett

Sagen Sie Ihren Kilos jetzt den Kampf an; es wird sich auszahlen. Experten vertreten sogar die Meinung, dass es besonders leicht sei das Risikobehaftete viszerale Fett wieder loszuwerden. Das liegt daran, dass dieses viszerale Fett sehr aktiv im Stoffwechsel ist. Aber klappen wird das nur dann, wenn Sie  auf eine entscheidende Faustregel achten.

Das Einzige, was zählt, sind die Kalorien

Das einzige was hilft das viszerale Fett loszuwerden ist eine Energiebilanz. Die Regel ist ganz einfach, denn wer mehr Kilokalorien zu sich nimmt als er auf der anderen Seite verbraucht, der nimmt zu. Vergessen Sie die Mythen von dickmachendem Obst, Lebensmitteln, die angeblich Fett verbrennen, schlimmen Kohlenhydraten und fiesem Zucker“, sagt der Experte.

Zucker, Fett, Kohlenhydrate: Alles macht gleich dick

Es ist vollkommen egal ob Sie Kalorien in Form von Zucker, Fett, Kohlenhydraten oder Eiweiß zu sich nehmen. Alles was Sie an Kalorien mehr zu sich nehmen als Ihr Körper verbraucht wird in den Fettzellen gespeichert und lagert sich gnadenlos zu gleichen Teilen an Beinen, Po und im Bauchraum ein.

Mit jedem Kilo weniger das Sie auf die Wagge bringen, verschwindet ein Zentimeter Taillenumfang

Sie müssen Ihrem Körper weniger Kalorien zuführen als er braucht. Das Ergebnis: Sie nehmen ab. „Studien belegen, dass mit jedem Kilo weniger auf den Rippen der Taillenumfang um etwa einen Zentimeter schrumpfte wird.  Mit einer Kalorienreduktion lassen sich also gute Erfolge erzielen.

Abnehmen mit Sport allein ist schwierig

Sie können es natürlich auch mit Sport versuchen oder beides miteinander kombinieren. Aber nur Sport ist recht schwierig, denn Sie müssen ungefähr eine Stunde joggen, um 500 Kilokalorien zu verbrennen. Um das Resultat einer Formula-Diät mit einem Diätpulver zu erreichen, müssten Sie täglich sogar drei bis vier Stunden laufen gehen – das ist werden Sie kaum schaffen.

Besser: Kombination aus Kalorienreduktion und Sport

Durch die Kombination aus Ernährungsumstellung und Sport bauen Sie Muskeln auf und regen den Stoffwechsel an. Dadurch verbrennen  Sie auch im Ruhezustand mehr Kalorien. Außerdem stärkt Bewegung das Herz-Kreislauf-System, hält uns metabolisch fit und hilft Abnehmerfolge besser zu halten.“

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Ursachen, Symptome und Behandlung einer Schizophrenie

Bei der Schizophrenie handelt es sich um eine psychische Störung, die noch immer sehr rätselhaft ist und für Mediziner noch immer eine Herausforderung darstellt. Die betroffenen Patienten leiden meist unter Realitätsverlust, Denkstörungen und Halluzinationen. Dabei spielt die Angst eine Hauptrolle – sowohl bei Erkrankten deren Angehörigen und zumeist auch in der Gesellschaft.

Die 40-jährige Marianne* leidet seit mehr als 10 Jahren unter einer Schizophrenie. Bei ihr begann die Krankheit im Alter von 15 Jahren. Den meisten von uns ist diese Art der Erkrankung  bekannt aus Filmen wie „Black Swan“ mit Natalie Portman, der den Ausbruch der Krankheit bei einer jungen Tänzerin darstellt. Laien behaupten gerne Schizophrenen leiden unter einer gespaltenen Persönlichkeit.  Das ist jedoch falsch, denn diese Krankheit weist eine Vielzahl konkreter und spezifischer Symptome auf.

Was ist  Schizophrenie?

Die Betroffenen leiden unter einer Veränderung ihrer Gedanken und Gefühle. „Bei einer Schizophrenie tritt eine veränderte Wahrnehmung der Umwelt auf“, bringt es Professor Asmus Finzen auf den Punkt. Asmus Finzen ist Professor für Sozialpsychiatrie und Wissenschaftspublizist. „Betroffene haben das Erlebnis der Eingebung oder das scheinbare Fehlen von Gedanken. Sie hören etwa Stimmen in der dritten Person über sich sprechen“, sagt der Nervenarzt.

„So kann die ganze Welt in einen so intensiven Bezug zu dem Betroffenen treten, dass sich jedes Geschehen auf ihn zu beziehen scheint und eine besondere Mitteilung an ihn enthält.“ Für den Außenstehenden verhalten sich die Patienten oft scheinbar unsinnig. Man unterstellt den Erkrankten meist eine mangelnde Intelligenz, dies trifft allerdings nicht zu. Viele unverständliche Handlungen sind für uns nur schwer verständlich und sind ein Ausfluss von Fehlwahrnehmungen und Fehlinterpretationen der Umwelt.

An Schizophrenie Erkrankte leiden oft Wahnvorstellungen, dass sie verfolgt, kontrolliert oder ausspioniert werden oder ihnen etwas Schlimmes zustoßen wird. In vielen Fällen sind Erkrankte davon überzeugt, dass sie von fremden Stimmen Anweisungen oder Befehle erhalten – dies kann dazu führen, dass die Betroffenen für sich selbst und ihre Umwelt zur Gefahr werden.

Wann beginnt eine Schizophrenie?

Bei Männern beginnt die Störung zumeist zwischen dem 15. und 25.,bei Frauen zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr. In Deutschland sind nach Schätzungen etwa vier Prozent von Schizophrenie betroffen.

Wie macht sich eine Schizophrenie bemerkbar?

Eine Schizophrenie macht sich häufig bereits  Monate bis Jahre vor dem Ausbruch der Krankheit bemerkbar. Das bezeichnet man als die Prodromalphase. Die Betroffenen ziehen sich zurück und an sie ist kein Herankommen mehr möglich. Es treten Anzeichen einer Depression auf und sie nehmen die Realität meist  bereits verzerrt wahr. Bei wieder anderen bricht die Erkrankung ohne Vorzeichen akut aus.

Zum Krankheitsbild der Schizophrenie gehören:

Beispielsweise

– sich ständig  wiederholendes Händeklatschen oder unruhiges Hin- und Herlaufen

– Emotionslosigkeit, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung, Erregung und Nervosität,

sowie   Antriebshemmung

Das Ergebnis ist dann sehr häufig ein sozialer Rückzug, Emotionslosigkeit und Stimmungsschwankungen.

Auch sind häufig die Konzentration und  Aufnahmefähigkeit gestört. Die meisten Patienten wirken auch antriebslos, apathisch und kraftlos. Schon kleinste Anforderungen im täglichen Leben bereiten ihnen bereits große Probleme. Schwer betroffene Patienten vernachlässigen häufig auch das tägliche Essen und die Körperpflege. Das bedingt, dass es häufig zu einer Verwahrlosung kommt, wenn keine Außenstehenden Personen eingreifen.

 

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Es gibt Hoffnung: Angstzustände und Panikattacken können vollständig überwunden werden

Wie Dir meine Geschichte dabei helfen kann, Angst und Panik zu besiegen und wieder ein normales Leben zu führen…

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Dir Angstzustände und Panikattacken das Leben vermiesen, ist es an der Zeit etwas dagegen zu tun. Lass uns doch hier und heute damit anfangen.

Bevor ich Dir erkläre, wie genau ich Dir helfen dabei kann, will ich mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Sebastian, ich bin 38 Jahre alt und habe mehrere Jahre an einer massiven Angststörung gelitten.

Zunächst war alles noch einigermaßen in Ordnung. Aufgewachsen in einer großen Familie mit 5 jüngeren Schwestern hatte ich im Grunde ein erfülltes Leben.

Dann geschah es: Meine erste Panikattacke mitten in der Kantine. Danach war nichts mehr wie zuvor. Innerhalb kürzester Zeit mutierte ich von einem selbstbewussten, jungen Mann zu einem Schatten meiner Selbst.

In unterschiedlichen Situationen bekam ich immer wieder Panikattacken. Ich bekam Atemnot, Schweißausbrüche, Herzrasen, Schwindel und mir wurde übel. Ich fühlte mich wie unter einer Nebelglocke, irgendwie „matschig“ im Kopf. Ich hatte Angst in Ohnmacht zu fallen und sogar zu sterben. Nichts bereitete mir mehr Freude, überall war die Angst mit dabei.

Ich war sicher, dass ich körperlich schwer krank war und was dann folgte, wünsche ich niemandem: Ich lief von Arzt zu Arzt, suchte im Internet nach Erklärungen für meine Symptome und stieß dabei immer wieder auf schwere Krankheiten. Jedes Zwicken, jeden Stich, jede körperliche Veränderung sah ich als Beweis dafür an, schwer krank zu sein, doch kein Arzt konnte etwas finden.

Ich sorgte mich allerdings nicht nur um meine Gesundheit, sondern begann, mir unbegründet Sorgen um alles mögliche zu machen: Um mich, meine Familie, die Zukunft, eigentlich um alles…

Dieses zwanghafte Grübeln führte zu einer Angst, die immer dabei war. Ich schlief schlecht, hatte Rückenschmerzen, war ständig angespannt und fix und fertig. Als ob das nicht genug gewesen wäre, fielen mir auch noch die Haare aus. Ich verlor meine gesamte Körperbehaarung, hatte nicht einmal mehr Augenbrauen. Diagnose: Kreisrunder Haarausfall.

Als mir eine Psychotherapie auch nicht richtig half, wusste ich nicht mehr weiter. Ich war verzweifelt!

Ich traf eine Entscheidung…

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Positiv- und Negativsymptome

Von Medizinern werden die Symptome in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt, nämlich in Positivsymptome und Negativsymptome. Die Zeitschrift „Apotheken Umschau“ schreibt etwa, dass bei Negativ-Symptomen die Beschwerden bei Erkrankten nicht oder nur verringert vorhanden sind. Im Vergleich zu gesunden Menschen mangelt es  beispielsweise an Antrieb oder Initiative. Positivsymptome dagegen sind Auffälligkeiten oder Verhaltensweisen, die bei Gesunden überhaupt nicht feststellbar sind. Beispiele sind die genannten Halluzinationen oder Wahnvorstellungen.

Marianne verhielt sich plötzlich merkwürdig

Des Öfteren beginnt die Krankheit auch schleichend.  So war Marianne zum Beispiel gerade in Urlaub,  als erste Symptome einsetzten. „Meine Frau war eher ein freundlicher  und schüchterner Mensch, für die ganz plötzlich keine Regeln mehr galten“, erzählt ihr Ehemann Karl-Heinz. „Ermahnungen nützten nichts, sie machte  völlig ungestört weiter. Natürlich wurde ich ungehalten, aber es war kein Herankommen an Marianne mehr möglich, sie verstand nicht was ich von ihr wollte.

Als sie wieder Zuhause war kam es verstärkt zu seltsamen Erzählungen und Handlungen. So fuhr Marianne beispielsweise zum Flughafen und versuchte zurück an unseren Urlaubsort zu fliegen. Darüber haben wie nie gesprochen – ihr Verhalten entsprach einfach nicht mehr der Realität.

Verschiedene Arten und Ursachen der Schizophrenie

Bei der Definition der Schizophrenie denken Laien meist an die paranoide Schizophrenie, die auch „paranoid-halluzinatorische Schizophrenie“ genannt wird. Dies ist die häufigste Art der schizophrenen  Erkrankung. Bei dieser Erkrankungs-Art  sind Halluzinationen und Wahnvorstellungen als Symptome besonders verbreitet. So leiden  Betroffene zumeist unter  Verfolgungswahn oder sie hören nicht existierende Geräusche oder Stimmen.

 

– Hebephrene Schizophrenie

Patienten, die unter einer Hebephrenen Schizophrenie leiden, wirken auf ihre Umwelt wirr, ihr Verhalten gibt meist keinen Sinn, da es nicht zu der jeweiligen Situation passt. Es kann passieren, dass Betroffene einfach ohne ersichtlichen Grund laut zu lachen anfangen oder aber zu weinen beginnen. Häufig sind ihre Aussagen auch aus dem Zusammenhang gerissen. Es erfolgt ein starker Rückzug, die Patienten haben keinerlei Hobbys und Interessen, vernachlässigen soziale Kontakte, wirken scheu.

– Katatone Schizophrenie

Diese Art der Schizophrenie äußert sich dadurch, dass die Patienten einmal eine starke Aktivität zeigen und dann plötzlich in eine völlige Erstarrung wechseln. Mal wirken sie sehr erregt, machen seltsam anmutende Bewegungen, wiederholen ganze Sätze anderer Menschen – mal erscheinen sie wie erstarrt und passiv, verharren über Stunden in einer Position und zeigen keinerlei Reaktionen.

– Perniziöse Schizophrenie

Eine seltene auftretende, dafür aber umso gefährlichere Art der Schizophrenie ist die perniziöse Katatonie – hier tritt zusätzlich Fieber auf, Patienten sind stark ausgetrocknet, es besteht Lebensgefahr.

– Schizophrenia simplex

Diese Form entwickelt sich besonders langsam und schleichend, die Symptome sind meist geringer ausgeprägt als bei anderen Varianten der Krankheit und oft nur wenig spezifisch. Wahnvorstellungen und Halluzinationen treten nicht auf. Betroffene sind weniger leistungsfähig als zuvor und zeigen verringertes Engagement und Interesse in verschiedenen Lebensbereichen. Der angemessene Umgang mit anderen Menschen fällt ihnen ebenfalls schwer. Wegen der unspezifischen Symptome ist diese Form der Schizophrenie nur schwer diagnostizierbar.

– Schizophrenes Residuum

Üblicherweise zeigen sich die verschiedenen Schizophrenie-Symptome während des sogenannten akuten Schubs der Erkrankung. Patienten des schizophrenen Residuums weisen jedoch auch im Anschluss noch Symptome auf, beispielsweise eine gewisse Antriebslosigkeit. Als schizophrenes Residuum wird auch das chronische Stadium einer schizophrenen Erkrankung bezeichnet.

Schizophrenie macht Angst

Das Krankheitsbild der Schizophrenie ist so vielfältig und noch immer sehr wenig  verstanden. Deshalb kommt es leicht zu Vorurteilen. „Es kommt aber weder zum Verlust des Verstandes noch der Intelligenz“, betont der Nervenarzt  Prof. Finzen.  Dagegen spielt die Angst eine zentrale Rolle:  „Wenn die Krankheit beginnt, spüren die Patienten selbst, dass sich bei ihnen etwas verändert. Aber sie wissen nicht, was. Zumindest können sie es nicht als psychische Krankheit begreifen“, so Prof. Finzen. „Das Wesen des Wahns ist ja, dass der Betroffene ihn nicht erkennt, sondern unerschütterlich von der Wirklichkeit dessen, was er sieht, hört, fühlt oder denkt, überzeugt ist.“

Verfolgungswahn und emotionaler Rückzug

Genau so erging es auch Marianne. Sie meinte zum Beispiel, um sich herum lägen lauter Leichen. Deshalb dachte sie, sie solle umgebracht werden.  War sie unterwegs, so bildete sie sich an, dass alle anderen Menschen über sie lachten und über sie redeten. Das setzte sich auch zu Hause fort. Deshalb entfernte Marianne alle Bilder von den Wänden, weil sie der Meinung war, hinter den Bildern wären Kameras versteckt. Weiterhin meinte sie starke Schmerzen zu haben oder ihre Arme seien doppelt so dick wie normal.

Das alles verbreitete natürlich auch Angst unter den Angehörigen: „Hat man noch keine Diagnose, löst das auf beiden Seiten Ratlosigkeit und Hilflosigkeit aus“, so Prof. Finzen. „Viel zu oft macht aber leider erst eine krisenhafte Zuspitzung, der psychische Zusammenbruch, die Diagnose und die psychiatrische Behandlung möglich.“

Schizophrenie und Pubertät ähneln sich

Meist zeigen sich schon Monate oder gar Jahre Anzeichen einer beginnenden Schizophrenie. Diese sind allerdings meisten sehr unspezifisch. So etwa Lustlosigkeit, gedrückte Stimmung, Desinteresse, Nervosität, leichte Reizbarkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Die Gedanken können durcheinander geraten, Betroffene sind zunehmend misstrauisch, launisch oder beziehen alles auf sich. In der Regel ziehen sie sich auch immer mehr zurück, engagieren sich weniger in der Schule oder Arbeit und vernachlässigen ihr Äußeres. „Das von normalem pubertären Verhalten zu unterscheiden, ist schon eine Herausforderung“, gibt Prof.Finzen bei der richtigen Einschätzung der Warnsymptome zu bedenken.

Die verschiedenen Ursachen von Schizophrenie

Das Entstehen der  Schizophrenie gibt immer noch Rätsel auf. Es wird vermutet, dass es einen Zusammenhang gibt mit  genetischer Veranlagung, Umweltfaktoren und biographischen Faktoren. Menschen, die an Schizophrenie erkranken, sind verschiedenen Theorien zufolge empfindsamer gegenüber Innen- und Außenreizen. Lösen seelische, körperliche und biografische Belastungen Stress aus, der die Toleranzgrenze überschreitet, kann die Erkrankung ausbrechen.

Genetische Veranlagung als Ursache für Schizophrenie

Eine der möglichen Ursachen der Schizophrenie ist die genetische Veranlagung.  Menschen bei denen eine Schizophrenie bereits in der Familie vorkam, unterliegen einem erhöhten Risiko, ebenfalls daran zu erkranken. – etwa die Hälfte aller Kinder von Erkrankten ist laut der Plattform „Gemeinsames Leben mit Schizophrenie“ selbst psychisch auffällig. Eine genetische Vorbelastung allein kann jedoch die Erkrankung nicht auslösen, hierfür sind weitere Faktoren erforderlich.

Psychosoziale Umstände als Risikofaktoren

Eine der möglichen Schizophrenie-Ursachen ist das Zusammenspiel zwischen einer genetischen Veranlagung und belastenden Erlebnissen. So können Menschen, die eine gewisse Anfälligkeit für die Krankheit aufweisen, aufgrund verschiedener Ereignisse Schizophrenie entwickeln. Beispiele für solche Ursachen sind neben großem Stress auch der Tod einer nahestehenden Person und Probleme im Berufsleben.

Biochemische Ursachen für die psychische Erkrankung

Die sogenannten Neurotransmitter, die Botenstoffe im Gehirn, haben eventuell ebenfalls Einfluss auf eine mögliche Schizophrenie-Erkrankung. Vor allem die Botenstoffe Dopamin, Glutamat und Serotonin stehen bei einem Ungleichgewicht und einem damit verbundenen aus dem Gleichgewicht geratenen Stoffwechsel im Verdacht, zu den möglichen Risikofaktoren zu gehören.

Können Drogen die psychische Erkrankung auslösen?

Es gibt Wissenschaftler, die durchaus einen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und der Erkrankung an Schizophrenie sehen. So kann beispielsweise ein Zusammenhang mit dem Konsum von Cannabis, Kokain und LSD Risikofaktoren denkbar sein. Diese Vermutungen sind zwar noch immer umstritten, aber Studien zeigen, dass Drogenkonsum den Krankheitsverlauf verschlimmern kann.

 Schizophrenie ist behandelbar

Noch immer halten sich Auffassungen, dass Schizophrenie unheilbar ist. Aber in der modernen Psychiatrie kann eine aufeinander abgestimmte Medikamentengabe, Psychotherapie und soziale Rehabilitation viel bewirken. Patienten müssen unbedingt dazu gebracht werden, dass sie ihre Medikamente auch abseits der akuten Phasen einnehmen müssen.

Fünf verschiedene Arten der Therapie

Schizophrenie von Patient zu Patient durchaus anders verlaufen und unterschiedlich ausfallen. Deshalb müssen auch die Medikationen und die Behandlung entsprechend persönlich abgestimmt sein. Die Psychiatrie hat dafür verschiedene Therapieansätze. Mediziner kann nach einer auf den Einzelfall zugeschnittenen Diagnose entscheiden, welche Therapie die besten Aussichten verspricht. Nachfolgend sehen Sie einen kleinen Ausschnitt von Therapien:

 

 

* Medikamentöse Behandlung: Neuroleptika

 Bei der Schizophrenie-Behandlung kommen sogenannte Neuroleptika bzw. Antipsychotika zum Einsatz. Das sind Medikamente zur Behandlung von Psychosen. Diese können helfen, einige typische Symptome von Schizophrenie, nämlich Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Angstzustände, zu lindern.
Sie wirken laut dem Medizinerportal „Neurologen und Psychiater im Netz“ ordnend auf die Wahrnehmung und das Denken. Die Arzneimittel machen nicht abhängig, rufen aber unter Umständen Nebenwirkungen hervor, wie Bewegungsstörungen oder Müdigkeit.

 

* Weitere Medikamente bei Schizophrenie

Auch Antidepressiva und Beruhigungsmittel sind ein möglicher Teil der Schizophrenie-Behandlung. Antidepressiva können einen positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und die Stimmung der Betroffenen haben. Beruhigungsmittel wirken eher entspannend und lindern mögliche Angstzustände. Da beide abhängig machen können, werden sie meist nur kurzzeitig eingesetzt.

* Psychotherapie hilft langfristig

Psychotherapie kann ebenfalls ein wichtiger Teil der Schizophrenie-Behandlung sein. Häufig kommt sie jedoch erst dann zum Einsatz, wenn sich der Zustand des Patienten mithilfe von Medikamenten stabilisiert hat. Ein zentraler Aspekt der Psychotherapie ist der Umgang mit Konflikten und Stress: Patienten sollen dadurch nicht nur aktuelle Konflikte bewältigen. Sie erlernen Strategien, mit denen sie in Zukunft besser damit umgehen können.

* Psychoedukation: Ein moderner Ansatz

Die Psychoedukation ist erst seit Kurzem ein möglicher Teil der Behandlung psychischer Krankheiten. Betroffene und deren Angehörige erhalten hier die Möglichkeit, die Krankheit sowie alle relevanten medizinischen Fakten möglichst gut zu verstehen. Die Patienten sollen so möglichst selbstverantwortlich mit der Schizophrenie umgehen und sie besser bewältigen können – selbst wenn die Erkrankung nicht immer vollständig heilbar ist. Auf diese Weise sollen mögliche Anzeichen eines Rückfalls frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

* Weitere therapeutische Verfahren

Zusätzliche therapeutische Behandlungsmöglichkeiten können die Schizophrenie-Behandlung sinnvoll ergänzen. Ergotherapie etwa kann Patienten dabei unterstützen, mithilfe gezielter praktischer und kreativer Übungen ihren psychischen Zustand zu verbessern.
Eine Soziotherapie soll Betroffenen helfen, in Zukunft möglichst selbstständig und unabhängig leben zu können. Sie fungiert als Übergang zwischen der Therapie und der gesellschaftlichen Wiedereingliederung des Patienten.

 

“ Eine Abschließende Aussage des Experten Professor Finzen: „ Etwa ein Drittel der Betroffenen wird nach einer ersten schizophrenen Episode wieder vollständig gesund, bei anderen kehren Symptome jedoch immer wieder zurück. Dabei ist Schizophrenie eine Krankheit mit recht günstiger Prognose.  Wird angemessen therapiert, hat ein weiteres Drittel eine günstige soziale Prognose, das Leben gut zu meistern. Dem letzten Drittel geht es leider schlecht, wobei auch das durch eine angemessene Behandlung gelindert werden kann.

 

Was tun bei Stress?

Herzrasen und Schwindel

Stress haben wir alle einmal. Das ist auch nicht schlimm, sofern der Stress nicht zur Dauerbelastung wird. Auch muss dem Körper Gelegenheit gegeben werden die bei Stress vorhandenen Stresshormone abzubauen. Sobald dies nicht mehr geschieht, wird Ihr Immunsystem Das Immunsystem wird dann wesentlich geschwächt. Aber der Körper sendet Ihnen Warnsignale wenn Stress-Symptome nicht mehr zur Genüge abgebaut werden.

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